Digital Ageing: Die Mitarbeitenden der Zukunft

21.02.2017

Wie werden wir einmal altern und was bedeutet das für den Berufsalltag?

In der Studie “Digital Ageing – Unterwegs in die alterslose Gesellschaft” hat sich das Gottlieb Duttweiler Institut (GDI)  im Auftrag von Swiss Life mit möglichen Szenarien des Alterns auseinandergesetzt. Die Wissenschaft sagt, dass Altern der Übergang vom Wachstum der menschlichen Fähigkeit zu deren Bewahrung ist. Doch: Stimmt diese Definition noch? Die überaus gesunden und aktiven Babyboomer gestalten das Pensionsalter neu, während Technik und Medzin das biologische Altern hinauszögern.

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Wie wir in Zukunft altern, hängt von verschiedenen Entwicklungen unterschiedlicher Bereiche, wie beispielsweise der Entwicklung von Robotik und demographischen Veränderungen ab. 2030 werden – so zeigen es aktuelle Prognosen – anteilsmässig so viele alte Menschen in der Schweiz leben wie nie zuvor. Doch auch Wertehaltung und Moralvorstellungen älterer Personen könnten sich verändern: Wie werden sie wohl in Zukunft mit neuen Technologien umgehen? Wollen Sie sich, trotz Ihres Alters, noch weiterentwickeln? Wenn alle Arbeitnehmer derselben Generation angehören würden, wäre es in Unternehmen wohl ziemlich langweilig. Denn Altersdiversität bei Arbeitnehmern kann zu einem produktiven Mix führen: Junge Mitarbeiter profitieren von der Erfahrung und Ruhe älterer Mitarbeiter, während diese von den „Jungen“ neue Perspektiven gewinnen, sowie mit Ihnen die Nutzung moderner Tools erlernen. Eine Symbiose, von der alle profitieren.

Ueli Wandeler
zum Beispiel arbeitet mit seinen 61 Jahren in zwei unterschiedlichen Unternehmen: Einerseits in einem relativ jungen Team einer digital Marketing Agentur und andererseits bei Swiss Life. “Die Unterschiede könnten zum Teil nicht grösser sein, aber genau das macht es so spannend! Die Abwechslung des Umfelds und auch die Arbeit mit einem Team, das im Schnitt viel jünger ist als ich, macht Spass und hält mich jung und flexibel. Zudem profitieren wir alle voneinander: Ich lerne vieles über neue Tools und das Team lernt von meiner Ruhe und meiner Erfahrung!”, sagt er schmunzelnd.

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Bei Swiss Life ist das durchschnittliche Alter der Belegschaft auf 42,3 Jahre gestiegen. Aus diesem Grund wurde eine strategisch motivierte Initiative ins Leben gerufen, die den Generationendialog anregen und diesen in den Köpfen der Mitarbeiter verankern soll.  Bettina Kurth, Leiterin HR Schweiz, ist der Meinung, dass es für eine solche Initiative auch eine Investition in den Dialog und die Auseinandersetzung mit dem Gegenüber braucht. Und zwar gleichermassen von Seiten der Mitarbeitenden wie auch den Führungskräften. Eine gewisse Portion Kreativität und Agilität muss vorhanden sein, um solche Lösungen überhaupt zu realisieren.

Sicher ist: Die traditionellen Grenzen des Alters verschwinden. «Digital Ageing» zeigt auf, welche neuen Konzepte entstehen könnten und nennt deren Konsequenzen für Wirtschaft und Gesellschaft. Sie möchten einen tieferen Einblick in die besagte Studie? Hier gehts zum kostenlosen Download: gdi.ch/swisslife

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