Die Zukunft des Schlafens und Aufstehens

28.02.2017

Vom banalen Grundbedürfnis zum Lifestyle-Thema.

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Wer kennt das Gefühl der permanenten Übermüdung nicht? Die 24-Stunden-Gesellschaft fordert Tribut. Unser Schlaf kann sich den rasanten technologischen und gesellschaftlichen Dynamiken nicht entziehen. Aber wir können die Technologie dazu nutzen, unsere Schlaf- und Wachphasen so gesund wie möglich aufeinander abzustimmen. Stellen Sie sich vor, wie viel einfacher es wäre, aufzustehen und an einen bereits gedeckten Frühstückstisch sitzen zu können. In Zukunft könnten uns smarte Haushaltsgeräte diverse Arbeiten abnehmen und uns so den Alltag erleichtern: Frühstücksmaschinen kochen Kaffee und Eier, toasten Brot und mischen Müsli. Weitere Roboter sind universell einsetzbar und decken den Tisch, räumen auf oder putzen die Küche. Aber fertig geträumt! Denn es wäre bei der automatisierten Hausarbeit wohl wie bei den meisten Dingen. Anfangs sorgen sie für Euphorie, dann werden sie aber langweilig und man bemerkt sie nur noch dann, wenn sie nicht mehr funktionieren.

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Doch welchen Einfluss könnte die Technologie in Zukunft auf unseren Schlaf ausüben?
Um den Schlaf herumkommen werden wir wohl nicht, aber es werden sich neue Möglichkeiten eröffnen, Schlaf- und Wachphasen optimal aufeinander abzustimmen. Erholung wird auf Knopfdruck möglich. Entscheiden müssen Sie sich nur noch zwischen Powernap, Traumtherapie oder künstlichem Winterschlaf. Geschlafen wird nach Programm. Die Schlafzimmer werden mit neuen Schlaf-Gadgets revolutioniert, die es Ihnen erlauben, sich auf Knopfdruck in den Tiefschlaf zu versetzen. Die Folge ist, dass Menschen nicht mehr ca. sieben Stunden am Stück schlafen, sondern öfters und kürzer. Was wiederum zu neuer Produktivität und Leistungsfähigkeit führen könnte, da die Menschen ihre Zeit produktiver in Arbeits- und Freizeit einteilen. Achja, und mittels einer Traummaske können Träume aufgezeichnet und wieder geschaut werden: «Play back your dreams». Wem dies zu langweilig ist, kann sich auf Youtube in den Dream-Stream seiner Freunde einklinken, der Cloud sei Dank.  Doch all das ist noch Zukunftsmusik. Wir zeigen Ihnen, mit welchen fünf Apps Sie schon heute etwas für einen gesunden Schlaf tun können:

  1. Wecker Xtreme
    Mit dieser App lassen Sie sich per Klingelton oder mit einem Musikstück wecken. Die App verhindert trickreich, dass Sie gleich wieder einschlafen, indem zuerst kleine Rechnungsaufgaben gelöst werden müssen.
  2. Sprechender Wecker
    Sie mögen die üblichen Wecktöne nicht? Die App “Sprechender Wecker” zeigt sich äusserst gesprächig und liest Ihnen nicht nur den Wetterbericht, sondern auch anstehende Termine für den Tag vor
  3. Glimmer (Wecker leuchtend)
    Doch lieber einen sanften Wecker? Dann brauchen Sie Glimmer. Bereits eine halbe Stunde vor der eingestellten Zeit fährt die App die Beleuchtung langsam hoch und berieselt sie mit Wald- oder Strandgeräuschen.
  4. Nespresso App
    Nespresso hat eine neue Kaffeemaschine entwickelt, die sich mit Hilfe einer App steuern lässt. Wer also erst beim Duft von frischem Kaffee aus dem Bett kommt, kann sich mit der App den morgendlichen Kaffeegenuss vorprogrammieren.
  5. Runtastic Sleep Better Schlaf Analyse & Wecker
    Mit dieser App können Sie Ihren Schlaf überwachen, denn schon das hilft, das eigene Schlafverhalten besser zu verstehen. «Sleep Better» erkennt, wann man einschläft und wieder aufwacht. Zudem weckt dieses App Sie in der geeigneten Schlafphase.
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