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Der Todesfall – und was Sie bestimmen können

Es ist nie zu früh, sich mit seinem Tod zu befassen. Damit werden Angehörige in einem Moment von Schock und Trauer von schweren Entscheidungen entlastet.

Die Zahlen von Organspendern sind erschreckend niedrig. Seine Organe zu spenden ist selbstlos und wichtig für Menschen, die auf ein lebensrettendes Organ warten. Entscheiden Sie, ob Sie Organe spenden möchten oder nicht. Die Angehörigen können diese Entscheidung oft nicht treffen.

Swisstransplant
Mehr Informationen erhalten Sie bei swisstransplant.org. Dort erhalten Sie auch einen Organspenderausweis. Ergänzend laden Sie die Notruf-App Echo112 mit der digitalen Spenderkarte auf Ihr Smartphone. So erkennt ein Spital auch ohne Zugangs-PIN, ob Sie Spender sind.

Im Trauerfall eine Beerdigung zu organisieren, ist nicht leicht. Umso besser, wenn alles im Voraus geregelt ist. Im Rahmen der Friedhofsordnung sind die Gemeinden bei Bestattungswünschen sehr liberal. Während sich die Sargbestattung nach dem letzten Wohnort richtet, kann die Asche nach einer Kremation praktisch überall beigesetzt werden.

Asche beisetzen

Die Angehörigen können die Asche des oder der Verstorbenen auch nach Hause nehmen, in den Bergen verstreuen, im Wald beisetzen oder in einen Fluss oder See streuen. Es gibt auch eigens dafür eingerichtete Parks und Friedwälder. Sie haben alle Freiheiten, solange keine Rechte von Grundstückeigentümern verletzt werden.

Checklist: Darauf sollten Sie achten

  • Wünsche besprechen: Wenn Sie eigene Wünsche für Ihre Bestattung haben, sprechen Sie mit Ihren Angehörigen und halten Sie diese schriftlich fest.
  • Kosten finanzieren: Die Bestattungskosten können je nach Gemeinde stark variieren. Zur finanziellen Entlastung Ihrer Angehörigen können Sie die Bestattungskosten auf ein Sperrkonto einzahlen oder ein Todesfallkapital mit Begünstigung versichern.

Wissen Sie, wie Sie Ihr Vermögen an Ihre Nachkommen vererben? Oder wollen Sie auch Dritte begünstigen? Ihren persönlichen Nachlass sollten Sie jedenfalls rechtzeitig regeln, auch weil er gesetzlichen Regeln untersteht. Ändern können Sie ihn jederzeit.

Brauche ich ein Testament?
Sind Sie damit einverstanden, dass Ihr Erbe gemäss Gesetz unter Ihren Blutsverwandten aufgeteilt wird? Wenn Sie keine weiteren Wünsche haben, brauchen Sie kein Testament. Vielleicht möchten Sie aber im frei verfügbaren Teil auch Dritte als Erben einsetzen. Zum Beispiel Ihnen nahestehende Menschen oder gemeinnützige Organisationen. In diesem Fall ist ein Testament zwingend, um Ihr Erbe wunschgemäss aufzuteilen.

Handschriftlich verfasst
Nur was Sie handschriftlich im Testament erwähnen, ist rechtsgültig. Sie können sich zwar mündlich mit Ihren Erben besprechen. Sie können auch jemanden bitten, sich Ihres Haustiers anzunehmen. Aber sollte ein Erbe eine dieser Absprachen anfechten, haben mündliche Vereinbarungen rechtlich keinen Bestand.

Zugang zum digitalen Nachlass
Ihr digitaler Fussabdruck ist vermutlich grösser, als Sie denken. Die meisten sozialen Netzwerke sammeln Ihre Daten, werten sie aus und verwenden sie weiter. Im Todesfall ist es für Angehörige oft sehr schwer bis sogar unmöglich, in all die betreffenden Accounts, Cloud-Speicher oder Profile zu gelangen. So geben Angehörige den Kampf um die Datenfreigabe oft auf und leben damit, noch über Jahre hinweg Geburtstagserinnerungen oder Kontaktempfehlungen der Verstorbenen zu erhalten.

So gehen Sie vor:

  • Viele Online-Plattformen haben keine befriedigende Lösung für Angehörige, die Accounts und Daten von Verstorbenen löschen wollen.
  • Eine der einfachsten und besten Lösungen ist, Zugangsdaten für alle Profile und Onlinekonten an einem sicheren Ort zu hinterlegen. Geben Sie die Berechtigungen dazu an eine oder mehrere Vertrauenspersonen.
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