Lebensrisiken

Eine Erbschaft kann Wünsche erfüllen, während schwere Ereignisse die Zukunft gefährden. Scheidung, Unfall, Krankheit oder Todesfall – sorgen Sie vor.

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Unfallvorsorge – weil immer alles geschehen kann

Wer nach einem Unfall invalid ist, erhält nach 100% Pensum 80–90% des Lohns bis zum Lebensende. Für hohe Löhne lassen sich Lücken in der 3. Säule decken.

Wer versichert ist

In der Schweiz sind alle Angestellten obligatorisch versichert.
Beachten Sie dabei: Angestellte, die weniger als 8 Stunden pro Woche arbeiten, sind nur gegen Unfälle auf dem Arbeitsweg und bei der Arbeit versichert. Nichtberufsunfälle, d.h. Unfälle in der Freizeit, müssen dann privat über die Krankenkasse versichert werden.

In der Schweiz sind alle Angestellten obligatorisch versichert. Es wird unterschieden zwischen der Berufs- und der Nichtberufsunfallversicherung.

Über die Berufsunfallversicherung sind nicht nur Unfälle, sondern auch Berufskrankheiten versichert. Die Nichtberufsunfallversicherung deckt die Kosten für Unfälle in der Freizeit. Die Unfallversicherung zahlt nicht nur Lohnersatz, sondern auch die im Zusammenhang mit dem Unfall stehenden Heilungskosten. Der Arbeitsweg gilt als Berufsunfall.

Höhe der Leistungen

  • Noch keine drei Monate angestellt: Es besteht keine Lohnfortzahlungspflicht. Sofern nichts anderes geregelt ist, erhalten Sie von der Unfallversicherung ab dem 3. Tag 80% Ihres Lohns.
  • Mehr als drei Monate angestellt: Ihr Arbeitgeber zahlt für eine «angemessene längere Zeit» 100% Ihres Lohns weiter.
  • Mehr als zwei Jahre angestellt: In der Regel erhalten Sie den Lohn in der Höhe von 90% weiter.

Dauer der Leistungen

  • Der Anspruch auf Taggelder erlischt, wenn der Arbeitnehmer seinen Job wieder aufnehmen kann, er definitiv eine Invalidenrente erhält oder verstirbt.
  • Verspricht die weitere ärztliche Behandlung keine Verbesserung des Gesundheitszustands, wird eine Rentenprüfung durchgeführt. Mit Auszahlung einer Rente werden die Taggelder eingestellt.
  • Eine Bezugsgrenze existiert beim Unfallversicherungsgesetz nicht. Damit ist die Versicherungsleistung bis ans Lebensende gewährt.

Checklist: So gehen Sie vor

  • Unfall melden: Nach einem Unfall müssen Sie bei Ihrem Arbeitgeber eine Unfallmeldung einreichen, egal ob Berufs- oder Nichtberufsunfall. Der Arbeitgeber meldet den Unfall seinem Versicherer. Sie erhalten ein Formular, das Ihr Arzt ausfüllt und Sie dem Versicherer einsenden.
  • Unfall absichern: Wer weniger als 8 Stunden arbeitet oder selbständig ist, ist gegen Unfälle in der Freizeit nicht versichert. In diesem Fall versichern Sie den Unfall über Ihre Krankenkasse.
  • Beitragslücken melden: Wer infolge Krankheit oder Unfall länger als 3 Monate nicht arbeiten kann, riskiert Beitragslücken in der 1. Säule. Das kann zu einer Kürzung der künftigen AHV- oder IV-Rente führen. In diesem Fall melden Sie sich bei der kantonalen AHV-Ausgleichskasse.
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