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Pensionierung

Spätestens ab 50 ist der richtige Zeitpunkt, sich vertieft mit Ihrer Pensionierung zu befassen. Denn in den nächsten rund 15 Jahren können Sie noch viel bewirken, um Ihr späteres Leben wunschgemäss zu geniessen.

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Rente oder Kapital – oder beides?

Wichtig ist, wie Sie im Ruhestand Ihr Vorsorgekapital beziehen: als Rente, als Kapital oder kombiniert. Diese Entscheidung können Sie nicht mehr ändern.

Was ist besser?

Die Form, wie Sie Ihr Pensionskassenguthaben beziehen, beeinflusst Ihre finanzielle Situation im Alter: Flexibilität und Steuervorteile? Oder besser Sicherheit und wenig Aufwand?

Je nach Risikotoleranz sowie finanzieller und familiärer Situation fahren Sie mit der einen oder anderen Variante besser. Somit wird oft eine sinnvolle Kombination eingeschlagen, z.B. 80% als Rente, 20% als Kapitalbezug.

Fragen zur Entscheidungsfindung

  • Wie hoch sind Ihre fixen Ausgaben und finanziellen Verpflichtungen?
  • Wünschen Sie eine lebenslange, regelmässige Rente? Oder wollen Sie Ihr Kapital bis ins Alter selber verwalten?
  • Haben Sie genügend Kenntnisse, um Ihr Kapital sicher und rentabel anzulegen?
  • Wie wirken sich die beiden Lösungen auf Ihre Steuern aus?
  • Wie sind Ihre Angehörigen im Fall von Invalidität oder Tod abgesichert?

Checklist: Darauf sollten Sie achten

  • Rente oder Kapitalbezug: Die einmal gefällte Entscheidung kann nicht mehr rückgängig gemacht werden. Sie muss deshalb gut abgewogen werden. Auch eine Kombination als Mittelweg ist möglich.
  • Es empfiehlt sich, die Beratung durch einen Experten einzuholen.
  • Entscheiden Sie sich für einen Kapitalbezug, müssen Sie das Ihrer Pensionskasse rechtzeitig mitteilen, in der Regel zwischen einem Jahr und einem Monat vor dem regulären Pensionierungsalter.
  • Bei der Auszahlung von Kapital aus den Säulen 2 und 3a zahlen Sie Steuern auf diese Bezüge. Es lohnt sich, das Kapital über mehrere Jahre gestaffelt zu beziehen.