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Berlin oder Tel Aviv? Nein – digitalswitzerland!

Mit einem ehrgeizigen Projekt möchte sich die Schweiz langfristig auf der digitalen Landkarte positionieren. Als führende Innovatorin im Assekuranzbereich ist die Swiss Life vorne mit dabei.

Denkt man an Europa und digitale Innovation, so wurden einem bis anhin wohl Berlin, Tel Aviv, London oder Amsterdam als Hotspots genannt. Dafür, dass in Zukunft verstärkt aber auch der Name Zürich oder die Schweiz fallen könnte, wurde die Standortinitiative für digitale Innovation DigitalZurich2025 vergangenes Jahr ins Leben gerufen.

Talente anlocken und Austausch fördern
Das Projekt DigitalZurich2025 wurde 2015 von über 20 CEOs der erfolgreichsten Schweizer Firmen in Zürich gegründet mit dem Ziel, Zürich zum digitalen Innovationshub in Europa zu machen. Doch die Kommunikation richtet sich dabei nicht nur ans Ausland: Bei Fragen zur Gründung des eigenen Unternehmens gehen heute viele Schweizer Startups lieber in die Fremde, als dort zu gründen, wo sie zuhause sind und ausgebildet wurden. Die Schweiz gilt zwar bereits als international anerkannte Drehscheibe für Forschung und Entwicklung. Um sich aber auch im digitalen Bereich nachhaltig als grüne Wiese für innovationswillige Startups zu etablieren, gilt es – so die Initative – herausragende digitale Talente anzulocken und in der Schweiz ansässigen Firmen zu helfen, die Herausforderungen der digitalen Transformation zu meistern. Und ganz besonders, das Schweizer Startup-Ökosystem zu stärken. Unter Führung von Marc Walder (CEO von Ringier) sind unter anderem Ivo Furrer (CEO Swiss Life), Marc Stalder (CEO EY), Patrick Warnking (Country Manager Google Schweiz), Kanton und Stadt Zürich und viele andere Firmenchefs dem Wunsch gefolgt, den Standort Schweiz positiv voranzutreiben und auf die internationale Startup-Karte zu bringen.

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Hierfür wurden fünf Hauptinitiativen definiert, die durch DigitalZurich2025 getragen wurden: der Investors Summit, das WORLDWEBFORUM, die CeBIT 2016, der Kickstart Accelerator und Education Digital. Die Gründungsmitglieder haben sich, neben einem finanziellen Beitrag, auch dazu verpflichtet, der Initiative Mitarbeiter-Ressourcen zur Verfügung zu stellen, um schnell Fahrtwind aufzunehmen und die Initiative mit hoher Priorität und Herzblut zu füllen.

Neue landesweite Ausrichtung
Nach einem erfolgsversprechenden ersten Jahr, welches einen grossen internationalen Media-Outreach, über 15 neue Mitglieder, ein hohes Engagement aller Beteiligten und einen breiten Bekanntheitsgrad in der Bevölkerung erreicht hat, ist das Interesse an der Initiative mittlerweile so gross, dass man sich nun inhaltlich und über den Standort Zürich hinaus national ausrichten will. Bundesrat Johann Schneider-Ammann, welcher das Thema Fintech in der Schweiz für besonders wichtig erachtet, hat das digitalswitzerland-Flagship – das Kickstart-Accelerator-Programm im EWZ-Unterwerk in Zürich – am 11. Oktober besucht und den Startups sehr persönliche Einblicke in seine ersten Schritte als Unternehmer gegeben.