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In die Selbstständigkeit mit 50 Jahren?

Wie das geht, zeigt Beate Kuen. Sie hat den Schritt gewagt und arbeitet als Deutschlehrerin für fremdsprachige Kaderleute internationaler Firmen und deren Familien. Was Sie besonders an ihrer Arbeit liebt, ist das Unterwegssein zu den unterschiedlichen Orten und immer wieder neue Menschen kennen zu lernen.

Wie das geht, zeigt Beate Kuen. Sie hat den Schritt gewagt und arbeitet als Deutschlehrerin für fremdsprachige Kaderleute internationaler Firmen und deren Familien. Was Sie besonders an ihrer Arbeit liebt, ist das Unterwegssein zu den unterschiedlichen Orten und immer wieder neue Menschen kennen zu lernen.

Beate hat mit 50 Jahren nochmals ein berufliches Abenteuer gewagt. Sie entschied sich, anstelle ihrer jahrelangen Tätigkeit als gelernte Sekretärin und Übersetzerin für den Schritt in die Selbständigkeit – als Deutschlehrerin für Expats und deren Familien. Dass sie nun, nach über 30 Jahren im Angestelltenverhältnis selbständig über ihre Arbeitszeit und Deadlines entscheiden kann, empfindet sie als grosse Freiheit. Bereut hat sie diese Entscheidung seither nie. “Ich nehme mir auch gerne die Zeit, frei zu entscheiden, wann und wie viel ich arbeite”, so Beate. Sie ist heute 58 Jahre alt und wohnt mit zwei Katzen in einer Mietwohnung mit Blick auf den Üetliberg in Zürich.

Langgehegter Traum

Den Traum, anderen Menschen Sprachen beizubringen, hegte sie schon lange: „Von der Mittlerin zur Vermittlerin“, wie sie selbst sagt. Beate wollte intensiver mit Sprache und Menschen arbeiten. Schliesslich brachten sie Weiterbildungen im Bereich Business und Sprachen und der Einstieg in die Freiwilligenarbeit auf die Idee, ihre Leidenschaft mit 50 Jahren zum Beruf zu machen. Leicht war es anfangs nicht, es dauerte seine Zeit, bis die Engagements kamen.

Was macht für Beate das Leben aus? “Es sind die Begegnungen”, so Beate, die den kulturellen Austausch liebt, “wenn ich unterrichte, gehe ich direkt zu den Unternehmen oder auch zu meinen Schülern nach Hause. Das kann eine alleinstehende Person, aber auch eine Familie sein. In dieser Aufgabe gehe ich völlig auf”, sagt sie und ihre Augen funkeln. Sie liebt es, kleinen und grossen Schülern die deutsche Sprache zu lehren und deren Fortschritte zu beobachten. Ein grosses Geschenk ist das Vertrauen, dass ihr diese Menschen entgegen bringen. Das motiviert sie tagtäglich und ist eine wunderbare Erfahrung.

Beratung als Teil der Vorsorge

Noch heute ist das schwankende Einkommen der einzige, kleine Nachteil von Beates gewählter Selbständigkeit. Sie hat deshalb einen Nebenjob als Zustellerin von adressierten und unadressierten Drucksachen angenommen, der ihr ein sicheres Grundeinkommen und einen positiven Ausgleich bringt.

Weil es so vieles gibt, was Beate im Alter noch sehen möchte – am liebsten mit der Bahn, hat sie mit Hilfe ihres Swiss Life-Vorsorgeberaters, den sie seit Jahrzehnten kennt, einen Vorsorgeplan erstellt. Dieser sieht vor, dass sie ab Sommer 2017 einen Teil ihres Kapitals von der Pensionskasse beziehen kann. Sobald sie wieder mehr Freizeit hat, möchte sie vor allem Bahnreisen in Angriff nehmen. So träumt Beate schon heute davon, New York, Südamerika und mit der Transsibirischen Eisenbahn die Mongolei und China zu erkunden.

Beate Kuen - Mitten im Leben