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Advent, Advent, ein Lichtlein brennt - oder wie Sie es schaffen, diesmal nicht in Panik zu geraten

Jedes Jahr dasselbe: Eben war es doch noch Herbst und zack, stehen schon die Schoko-Kläuse in den Gestellen der Supermärkte. Und wir haben das Gefühl, der Zeit stets hinterher zu hinken. Es gibt so vieles, was für ein besonders besinnliches Fest noch besorgt werden will. Dabei geht genau das verloren, worum es in der Vorweihnachtszeit eigentlich geht: Die Besinnlichkeit.

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«In diesem Jahr fange ich früher an», gehört wohl genau zu diesen Sätzen, die man im 12-Monats-Turnus immer und immer wiederholt – und trotzdem einfach nie umsetzt. Weil das Leben mal wieder dazwischen kommt, die Realität sich einfach wieder so gut aufs nächste Wochenende verschieben lässt und weil die zündende Idee eben doch nicht so einfach auf Knopfdruck kommt. Und trotzdem versuchen wir es auch in diesem Jahr wieder. Und das allein schon aus dem einen Grund, um nun endlich wieder einmal so richtig in besinnliche Stimmung zu kommen und nicht kurz vor Weihnachten in Panik auszubrechen. Denn mit Panik sollte die Vorweihnachtszeit eigentlich nicht verbunden sein. Wir haben einige Vorschläge, wie Sie es vermeiden, dem „Täglich-grüsst-das–Murmeltier-Modus“ zu verfallen und alte Muster ohne viel Vorlauf über den Haufen werfen können.

Termine verteilen

An Weihnachten ist die Familie beisammen. So einfach ist das in der Realität leider oft nicht. Wer kennt sie nicht, die Terminkollisionen innerhalb der Familie. Der Sohn hat eine neue Freundin, mit deren Familie er gerne am 22. Dezember Weihnachten feiern möchte, die Familie Ihres Mannes kann aber ebenfalls nur am 22. Dezember, weil die Tochter das Weihnachtsessen im Geschäft am Abend vorher hat. Am Ende läuft es meist auf einen Kompromiss hinaus – und auf diverse Familienfeste, an denen die Familie nicht komplett ist. Was dagegen helfen kann: Sich nicht an Daten festzuklammern, die allzu nahe an Heiligabend gelegen sind. Wieso nicht die Familienfeier auf den 1. Advent legen? Da sind die Terminkalender meistens noch nicht so voll und die Gemüter entspannter.

Wichteln statt Geschenkestress

Einige Leute sind einfacher zu beschenken als andere. Meistens gibt es Familienmitglieder, für die man schon im Laufe des Jahres immer wieder auf Dinge stösst, die man gerne schenken möchte und dann gibt es diejenigen, für die einem beim besten Wille nichts Passendes einfallen will. Das sind dann meistens auch die Geschenke, die man bis auf den allerletzten Drücker hinausschiebt. Und dann findet man sich wieder – total verschwitzt – in der Einkaufsstrasse am verkaufsoffenen Sonntag, planlos. Das muss nicht sein. Ändern Sie das Konzept des Schenkens. Eine Variante ist zum Beispiel, dass jeder nur ein Geschenk besorgt und jeder nur eines bekommt. Wie damals beim Wichteln in der Schule. So fällt das Auspacken der Geschenke nicht weg, aber der ganze Stress zuvor.

Wem das Ganze zu viel wird, legen wir ans Herz: Anstatt die Vorweihnachtszeit in überheizten Einkaufszentren zu verbringen und Geschenke zu kaufen, die vielleicht danach wieder umgetauscht werden müssen, nehmen Sie sich Ihre Liebsten und besuchen Sie z.B. einen Weihnachtsmarkt oder die Kunsteisbahn. Denn vergessen Sie nicht: Gemeinsame Zeit ist das schönste Geschenk.