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Work-Life-Balance: Wie findet man das perfekte Gleichgewicht zwischen Arbeit und Freizeit?

Die zweite Lebenshälfte birgt viele Chancen und Gestaltungsmöglichkeiten. Lassen Sie sich von unseren Portraits inspirieren.

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Mal ganz ehrlich, worüber haben Sie gestern beim Einschlafen nachgedacht? Über ihren Vorgesetzten? Über die Arbeit allgemein? Dann wird es Zeit, etwas zu ändern. Man kann sich nicht erholen, wenn man die Arbeit im Kopf mit nach Hause nimmt. Die Folge: Am nächsten Tag kann man sich nicht konzentrieren, weil man müde ist. Es türmt sich  noch mehr Arbeit auf und der Chef hat womöglich noch Sonderwünsche.

Wer bei der Arbeit ein zu hohes Pensum fährt, kann die anschliessende Freizeit kaum noch geniessen – auf die Anstrengung und die Überzeit folgt der Stress. Der Ausgleich fehlt. Dies gilt in Zeiten einer immer vernetzter und schneller werdenden Arbeitswelt mehr denn je. Aber auch die junge Generation ist davon nicht ausgenommen. Sie sehen bei ihren Eltern oder in ihrem Umfeld, wozu zuviel Belastung im Arbeitsleben führen kann: Keine Zeit für die Familie oder gar ein Burnout und Spannungen in der Beziehung. Was tun also? Bei wem die Arbeit sehr viel Raum einnimmt, sollte sich regelmässig Zeit nehmen, die Prioritäten zu überprüfen und allenfalls neu zu setzen. Der Blick für das Wesentliche geht in der Hektik des Alltags leider viel zu oft verloren.

Tipps für einen besseren Ausgleich

Im Rahmen der Kampagne “Sorg für dich” haben wir sechs Tipps für Sie zusammengestellt, die Ihnen zu einem leichteren Alltag verhelfen sollen:

  • Planen Sie Ihre Freizeitaktivitäten bewusst. Meist ist die Motivation gering, um noch Sport zu machen. Stattdessen können Sie mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren oder am Abend einen Spaziergang am Fluss oder im Wald machen. Mit Freunden sollte man sich lieber im Restaurant um die Ecke treffen anstatt selber zu kochen. Dann können Sie sich beide voll entspannen und vor allem aufeinander eingehen, ohne dass der Stress vom Einkaufen, Kochen und Aufräumen an Ihnen hängen bleibt.
  • Die Familie, der Job, die Freunde, der Haushalt, der Einkauf… Da bleibt kaum Platz für sich selbst. Tipp: Planen Sie einen Abend nur für sich, sei das ein Besuch im Theater oder Kino oder schlicht ein Abend in der warmen Badewanne oder auf dem kuscheligen Sofa. Wichtig: Halten Sie sich auch an den Termin!
  • Lernen Sie, auch mal Nein zu sagen. Reissen Sie keine Arbeit an sich, sondern delegieren Sie Arbeiten, die nicht so wichtig sind, an andere. Auch im Haushalt gilt: Jeder soll Ämtli haben und so seinen Teil beitragen.
  • Definieren Sie, wie Sie mit geschäftlichen E-Mails und Anrufen nach Feierabend umgehen. Auch mal Off-Time einwerfen und Handy ausschalten.
  • Egal ob der Tag ruhig oder eher stressig ist, Pausen sollten immer eingehalten werden. Dazu zählen die längere Mittagspause, aber auch kurze Pausen zwischendurch. Um den Kopf freizukriegen und sich ein bisschen zu bewegen, sollten wir in der Mittagspause an die frische Luft gehen. Der räumliche Abstand zum Schreibtisch bewirkt wahre Wunder.
  • Gesunde Ernährung hilft! Nehmen Sie sich Zeit und essen Sie bewusst und langsam, vor allem während der Mittagspause.

 

Frühpensionierung für mehr Lebensqualität


Wie man sich mehr Balance im Leben entscheiden kann, zeigt Swiss Life Kunde Marcel Bieri: Der 59-Jährige hat nach seiner Halbpensionierung die perfekte Balance zwischen Familie, Arbeit und seiner Leidenschaft, dem Sport, gefunden. Er legt im Monat 1000 Kilometer auf seinem Rennrad zurück. Anfangs hatte Marcel aus finanziellen Gründen gezweifelt, heute geniesst er seine neugewonnene Selbstbestimmung in vollen Zügen. “Ich habe die Entscheidung, mich teilweise pensionieren zu lassen, nie bereut, das ist sicher!”, meint Marcel Bieri. Seit 38 Jahren ist er inzwischen Lehrer in Délémont, wo er auch mit seiner Frau, mit der er seit 28 Jahren verheiratet ist, lebt. Er hat sich für eine Teilpensionierung entschieden, weil es im Kanton Jura möglich ist, sich mit 58 Jahren entweder voll- oder teilpensionieren zu lassen. “Ein solcher Schritt will aber gut geplant sein”, meint der Jurassier, “ein Freund von mir, welcher Swiss Life-Berater ist, hat mir einige Fragen dazu beantwortet.

Dadurch wurde ich in meiner Entscheidung, diesen Schritt zu wagen, nochmals bestärkt. Meine aktuelle Lebenssituation ist perfekt – ich habe weniger berufliche Verantwortung und mehr Freiheiten, meine Freizeit zu gestalten.” Die Swiss Life sei ihm stets beratend zur Seite gestanden. Wie seine Zukunft aussieht, weiss er noch nicht, eins ist allerdings klar: Marcel Bieri sorgt für sich und seine Familie, denn gesund zu bleiben ist das Wichtigste für ihn.