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Swiss Life steigert 2013 den Reingewinn auf CHF 784 Millionen und die Prämieneinnahmen um 4% auf CHF 18 Milliarden

26.02.2014

  • Die Swiss Life-Gruppe steigerte 2013 erneut ihre unternehmerische Schlagkraft und erzielte einen bereinigten Betriebsgewinn von CHF 1143 Millionen (+13%).
  • Der Reingewinn betrug CHF 784 Millionen – gegenüber den durch Sondereffekte geprägten CHF 99 Millionen im Vorjahr.
  • Alle Markteinheiten haben zur positiven Entwicklung beigetragen und sind in strategisch wichtigen Geschäftsbereichen gewachsen: Insgesamt stiegen die Prämieneinnahmen in lokaler Währung um 4% auf CHF 18 Milliarden.
  • Dank der hohen Nettoanlagerendite von 3,9% (Vorjahr: 4,8%) konnten die versicherungstechnischen Rückstellungen erneut deutlich verstärkt werden.
  • Trotz Investitionen und Wachstumsinitiativen senkte Swiss Life im Rahmen von «Swiss Life 2015» die Kosten gegenüber dem Vorjahr um weitere 1%.
  • Im Anlagegeschäft für externe Kunden konnte ein erfreulicher Nettoneugeldzufluss von CHF 5,6 Milliarden erzielt werden und die verwalteten Vermögen stiegen um 34% auf CHF 27,6 Milliarden.
  • Die Neugeschäftsmarge wurde auf 2,2% gesteigert (Vorjahr: 1,4%) und der Wert des Neugeschäfts auf CHF 289 Millionen erhöht (Vorjahr: CHF 158 Millionen).
  • Die Eigenkapitalrendite lag 2013 bei 10% (Vorjahr: 8,6%).
  • Das Eigenkapital sank aufgrund gestiegener Zinsen um 12% auf CHF 8,9 Milliarden; die Gruppensolvabilität lag per Ende 2013 bei 210% (239% per Ende 2012).
  • Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung eine Erhöhung der Ausschüttung von CHF 4.50 im Vorjahr auf CHF 5.50 je Aktie vor.

«2013 war für Swiss Life ein sehr gutes Jahr», sagt Bruno Pfister, CEO der Swiss Life-Gruppe. «Höhere Prämieneinnahmen, höhere Margen und ein höherer Gewinn bei gleichzeitig tieferen Kosten: Diese starken Ergebnisse zeigen, dass wir mit dem Unternehmensprogramm ‚Swiss Life 2015’ erfolgreich unterwegs sind und unsere Stellung im Markt ausbauen konnten.»


Swiss Life wächst in der Schweiz und in Frankreich über dem Markt

Swiss Life ist es 2013 gelungen, in strategisch wichtigen Geschäftsfeldern stärker als der Markt und profitabel zu wachsen. Das Prämienvolumen stieg in lokaler Währung auf CHF 18 Milliarden – 4% mehr als im Vorjahr (CHF 17 Milliarden). Sehr erfreulich hat sich das Geschäft im Heimmarkt Schweiz entwickelt: Im Unternehmenskundenbereich, wo die Vollversicherung in der 2. Säule von den Schweizer KMU weiterhin stark nachgefragt wurde, wuchs Swiss Life mit 13% deutlich stärker als der Gesamtmarkt (8%). Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Prämieneinnahmen von Swiss Life Schweiz insgesamt um 9% auf CHF 9 Milliarden. Ein ebenfalls starkes Wachstum in lokaler Währung um 8% auf CHF 4,7 Milliarden verzeichnete Swiss Life in Frankreich, wo der Markt auch um 5% zulegte. In Deutschland vermochte Swiss Life mit Prämieneinnahmen von CHF 1,7 Milliarden trotz striktem Margenmanagement das Vorjahresvolumen zu halten. Swiss Life International, dessen Prämieneinnahmen zum grossen Teil aus dem globalen Geschäft mit vermögenden Privatkunden stammen, verzeichnete einen Prämienrückgang von 10% auf CHF 2,6 Milliarden. Die Kommissions- und Gebührenerträge der Gruppe blieben mit CHF 1,2 Milliarden auf Vorjahresniveau.

Starker Neugeldzufluss von Swiss Life Asset Managers im Geschäft mit externen Kunden

Im Geschäft mit externen Kunden verzeichnete Swiss Life Asset Managers dank zusätzlichen Mandaten und Zuflüssen in institutionelle und Retail-Fonds einen Nettoneugeldzufluss von CHF 5,6 Milliarden. Das Gesamtvolumen im Anlagegeschäft mit externen Kunden beläuft sich damit auf CHF 27,6 Milliarden (+34%). Dies ist ein deutliches Zeichen dafür, dass die Kunden die Kompetenz und Erfolge von Swiss Life Asset Managers anerkennen und deren ausgebautes Portfolio an Produkten und Dienstleistungen auf grosse Nachfrage stösst. Zusammen mit den Anlagen der Versicherungsgesellschaften von Swiss Life stand das von Swiss Life Asset Managers verwaltete Vermögen per Ende Dezember 2013 bei insgesamt CHF 155 Milliarden (Vorjahr: CHF 148 Milliarden).

Operative Fortschritte, Kommissionsgeschäft und Anlageresultat prägen Gewinn

Swiss Life weist einen bereinigten Betriebsgewinn von CHF 1143 Millionen aus, was einer Steigerung um 13% entspricht. Auf nicht bereinigter Basis beläuft sich der Betriebsgewinn auf CHF 1149 Millionen. Der Reingewinn beträgt CHF 784 Millionen – gegenüber einem Reingewinn im Vorjahr von CHF 99 Millionen, der durch Abschreibungen auf immateriellen Vermögenswerten geprägt war. Swiss Life Asset Managers konnte 2013 die laufenden Anlageerträge auf dem Versicherungsportfolio auf dem hohen Vorjahresniveau von CHF 4,3 Milliarden halten. Dies führte zusammen mit realisierten Gewinnen und Aufwertungen im Immobilienportfolio zu einer Nettoanlagerendite von 3,9% (Vorjahr: 4,8%). Mit dem starken Anlageresultat konnten die versicherungstechnischen Rückstellungen erneut deutlich verstärkt werden.

Swiss Life Schweiz vermochte infolge erneuter Kostensenkungen und eines starken Anlageresultats das Segmentsergebnis um 17% auf CHF 716 Millionen zu steigern (Vorjahr: CHF 613 Millionen). In Frankreich resultierte ein starker Anstieg des Segmentergebnisses um 18% auf EUR 157 Millionen – dies dank eines höheren Kommissionsergebnisses, den laufenden Verbesserungen der operativen Effizienz und dem erfreulichen Finanzergebnis. Swiss Life Deutschland verzeichnete im Zuge bedeutender operativer Fortschritte und eines hohen Anlageresultats ein Segmentergebnis von EUR 78 Millionen (Vorjahr: EUR -158 Millionen). Das strikte Kostenmanagement bewirkte, dass Swiss Life International mit einem Gewinnbeitrag von CHF 16 Millionen eine sehr erfreuliche Verbesserung verzeichnen konnte (Vorjahr: CHF -334 Millionen). Swiss Life Asset Managers steigerte das Segmentergebnis um 21% auf CHF 166 Millionen.

Grosse Fortschritte in der Umsetzung von «Swiss Life 2015» – Eigenkapitalrendite von 10%

Im Rahmen ihres Unternehmensprogramms «Swiss Life 2015» erzielte die Gruppe auch im Geschäftsjahr 2013 markante operative Fortschritte. Insgesamt sind bereits 75% der geplanten Kostensenkungsmassnahmen umgesetzt. Bei der Neugeschäftsmarge vermeldet die Gruppe im Vergleich zu 2012 einen Anstieg von 1,4% auf 2,2%, während sie den Wert des Neugeschäfts von CHF 158 Millionen auf CHF 289 Millionen steigerte. Swiss Life erreichte 2013 eine Eigenkapitalrendite von 10%, die um die nicht realisierten Gewinne und Verluste auf festverzinslichen Anlagen bereinigt wurde (Vorjahr: bereinigt 8,6%). Wegen des im Verlauf des vergangenen Jahres angestiegenen Zinsniveaus sank das den Aktionären zurechenbare Eigenkapital von CHF 10,1 Milliarden auf CHF 8,9 Milliarden. Die Solvabilitätsquote lag per Ende 2013 bei 210% (Vorjahr: 239%). Bereinigt um nicht realisierte Gewinne und Verluste auf Anleihen stieg die Solvabilitätsquote der Gruppe auf 196% (Vorjahr: 186%).

Führungswechsel in Deutschland – Markus Leibundgut wird neuer CEO

Manfred Behrens (59) geht 2014 in den Ruhestand und übergibt seine Aufgaben als CEO Deutschland und Mitglied der Konzernleitung der Swiss Life-Gruppe per 1. April 2014 an Markus Leibundgut, bisher Chief Operating Officer von Swiss Life Deutschland. Manfred Behrens trug in den rund zehn Jahren im Dienste von Swiss Life wesentlich dazu bei, dass die Gruppe in Deutschland ihre Stellung ausbauen konnte und im Markt für Endkundenvertriebe führend ist. Mit seiner umsichtigen Art und seinem profunden Vertriebs-Know-how hat er bei der Entwicklung von Swiss Life wertvolle Impulse gesetzt. Der Verwaltungsrat und die Konzernleitung der Swiss Life-Gruppe danken Manfred Behrens für sein langjähriges, grosses Engagement und wünschen ihm für seinen neuen Lebensabschnitt alles Gute.

Markus Leibundgut (45) verfügt über eine breite Erfahrung in der europäischen Versicherungslandschaft. Im Juli 2013 wurde er als Chief Operating Officer in die Geschäftsführung von Swiss Life Deutschland berufen. Zusammen mit dem CEO-Wechsel vollzieht Swiss Life Deutschland nun den letzten Schritt in der Integration all ihrer Geschäftstätigkeiten im deutschen Markt. Alle Vertriebs- und Produktionseinheiten sind damit unter einem Dach zusammengefasst.

Erhöhung der Dividende auf CHF 5.50 je Aktie

Der Verwaltungsrat wird den Aktionären anlässlich der Generalversammlung vom 23. April 2014 eine Erhöhung der Dividende (verrechnungssteuerfreie Ausschüttung aus der Reserve für Kapitaleinlagen) von CHF 4.50 im Vorjahr auf CHF 5.50 je Aktie vorschlagen. Auf die kommende Generalversammlung scheidet Peter Quadri altershalber aus dem Verwaltungsrat von Swiss Life aus. Neu wird den Aktionären Adrienne Corboud Fumagalli zur Wahl in den Verwaltungsrat vorgeschlagen. Sie ist an der ETH Lausanne als Vize-Präsidentin für Innovation und Valorisation tätig. Im Zuge der Umsetzung der «Minderinitiative» wird Swiss Life an der kommenden Generalversammlung entsprechende Statutenanpassungen beantragen. 

Info Kit zum Jahresabschluss 2013

Kennzahlen (PDF)

CV Adrienne Corboud Fumagalli

Foto Adrienne Corboud Fumagalli

CV Markus Leibundgut

Foto Markus Leibundgut

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Die Swiss Life-Gruppe ist ein führender europäischer Anbieter von umfassenden Vorsorge- und Finanzlösungen. In den Kernmärkten Schweiz, Frankreich und Deutschland bietet Swiss Life über eigene Agenten sowie Vertriebspartner wie Makler und Banken ihren Privat- und Firmenkunden eine umfassende und individuelle Beratung sowie eine breite Auswahl an eigenen und Partnerprodukten an.

Die Beraterinnen und Berater von Swiss Life Select, tecis, HORBACH, Proventus und Chase de Vere wählen anhand des Best-Select-Ansatzes die für ihre Kunden passenden Produkte am Markt aus. Swiss Life Asset Managers öffnet institutionellen und privaten Anlegern den Zugang zu Anlage- und Vermögensverwaltungslösungen. Swiss Life unterstützt multinationale Unternehmen mit Personalvorsorgelösungen und vermögende Privatkunden mit strukturierten Vorsorgeprodukten.

Die Swiss Life Holding AG mit Sitz in Zürich geht auf die 1857 gegründete Schweizerische Rentenanstalt zurück. Die Aktie der Swiss Life Holding AG ist an der SIX Swiss Exchange kotiert (SLHN). Die Swiss Life-Gruppe beschäftigt rund 7000 Mitarbeitende und zählt rund 4500 lizenzierte Finanzberaterinnen und -berater.


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