Die Finanzierung einer Immobilie ist dank historisch tiefen Hypothekarzinsen besonders attraktiv. Das ist vielleicht der Grund, weshalb viele auf das Einholen von Offerten verschiedener Kreditgeber verzichten. Das ist ein Fehler! Denn vergleichen und handeln lohnt sich.

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Seit Menschengedenken waren Hypotheken nicht so günstig wie jetzt. Trotzdem sei es bei den in der Schweiz hohen Immobilienpreisen nötig, verschiedene Anbieter zu vergleichen, schreibt die Handelszeitung in ihrem Artikel «Wer faul ist, zahlt mehr».

Faule Schweizer?

Ob bei Neuhypotheken oder der Ablösung bestehender Kredite: Herr und Frau Schweizer entpuppen sich in Sachen Offertvergleichen von Hypotheken als wahre Faulpelze. «Das Gros der Kunden vergleicht weiterhin kaum die Zinsen auf dem Markt», erklärt Dominik Weber, Mediensprecher von Comparis gegenüber der Handelszeitung. Vor allem bei der Ablösung auslaufender Hypotheken zur Finanzierung einer Immobilie setzen 85 Prozent der Hypo-Kunden auf die bestehende Hausbank. Zwei Drittel davon holen nicht mal eine Gegenofferte ein, kommt die Handelszeitung zum Schluss. Dabei könnte man mit Vergleichen viel Geld sparen.

Halbes Prozent Unterschied

Der Blick auf Vergleichsportale wie Comparis oder Verivox zeigt: Zwischen dem günstigsten und teuersten Angebot gibt es eine Differenz von einem halben Prozent. Bei langen Laufzeiten kann dies schnell einen Unterschied von mehreren zehntausend Franken machen. Freiwillig verzichtet aber keine Bank auf mehr Kreditertrag. Dominik Weber: «Wegen der Trägheit der Kunden können die verschiedenen Institute noch immer überteuerte Kredite verkaufen.»

Finanzierung einer Immobilie: Schritt für Schritt!

Dabei ist der erste Schritt zum Vergleich einfach. Vergleichsportale liefern mit wenigen Klicks bis zu 70 vergleichbare Angebote zur Finanzierung einer Immobilie. Aus diesen kann man sich die besten zurechtlegen und ernsthafte Offerten einholen. Von da an wird es aufwändig. Denn Finanzinstitute verlangen eine ganze Palette von Auskünften, wenn es um die Finanzierung einer Immobilie geht. Aktueller Lohnausweis, Eigenmittelnachweis, Kaufvertrag, Policen, Grundbuchauszug, Gebäudepläne, Fotos der Liegenschaft, Schätzung, Baubeschrieb und anderes mehr werden verlangt.

Nur Faule zahlen mehr

Allerdings: Diese Informationen benötigt man in der Regel auch bei seiner Hausbank. Daher kann man sie auch problemlos an weitere Anbieter verteilen, um entsprechende Offerten zu erhalten. Wichtig ist, sich frühzeitig über die Kündigungsfristen bestehender Hypotheken, auch Festhypotheken, zu erkundigen. So verschafft man sich genügend Zeit, um andere Angebote einzuholen und zu vergleichen. Denn wie titelte die Handelszeitung: «Wer faul ist, zahlt mehr».

Quellen: 

  • Handelszeitung vom 24. November 2016

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