„Jegliches hat seine Zeit. Steine sammeln, Steine verstreuen.“ Dieses leicht veränderte Zitat hat auch in modernen Zeiten seine Gültigkeit; erst Recht in Bezug auf das Wohnen.

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In Höhlen wie unsere Vorfahren leben wir heute nicht mehr. Und doch sind wir wie sie damals immer auf der Suche nach der bestmöglichen Wohnmöglichkeit. Denn die aktuelle „Höhle“ muss nicht die passende sein. Jede Lebenssituation verlangt nach der richtigen Bleibe.

Wohlige erste Jahre

Steht Nachwuchs an, wissen die Eltern kaum, wie ihnen geschieht. Das Zimmerchen wird Monate im Voraus hergerichtet und auf „Babytraum“ getrimmt. Mit wachsenden Kleidergrössen ändert sich auch die Art des kindlichen Wohnraums. Es entstehen Piratenhöhlen, Prinzessinnenträume oder Rennautobetten. Der Nachwuchs soll sich hier wohlfühlen.

Auf die Barrikaden

Spätestens im pubertierenden Alter gehen die jugendlichen Wohnträume andere Wege als jene von Mutter und Vater. Der Raum ist immer zu klein. Die Türen sind immer zu offen. Chillen ist für Mama ein Fremdwort. Elterlicher Ordnungssinn prallt auf jugendliche Fantasie. Papas Kontrollwahn zofft sich mit dem jungen Drang nach Freiheit. Der Kampf um Privatsphäre und mehr Selbstbestimmung wird beendet, wenn sich junge Erwachsene ihre eigene Bleibe suchen. Manche Eltern freut's. Andere sehnen sich nach den guten alten Zeiten zurück.

Wohngemeinschaft oder doch lieber gleich allein?

Was meist folgt, ist eine Phase der Ratlosigkeit. Revolutionäre Wohnideen werden durch die knappe Kasse eingeschränkt. Stellt sich die Frage: Was brauche ich? Ein Zimmer, Küche, Bad. Oder vielleicht doch lieber zuerst einmal in einer Wohngemeinschaft mit etwa Gleichaltrigen? So richtet man sich ein, so gut man kann und geniesst die scheinbare Unabhängigkeit von der Herkunftsfamilie.

Nie mehr allein

Es folgt Freund oder Freundin. Und die wollen bleiben. Freiheit ist out, Alleinsein langweilig und die WG-Wände haben zu viele Ohren. Dank zweier Zahlender wird die Wohnung grösser, das Quartier ansehnlicher.

Aus Liebe wird Familie

Jetzt muss eine neue Unterkunft her. Immerhin soll der Nachwuchs aus der jungen Liebe nicht im Schlafzimmer der Eltern gross werden. Viele Familien bleiben immer Mieter und wechseln bestenfalls in eine grössere Wohnung. Etliche junge Familien erwerben Wohneigentum in Form einer Wohnung.

Der Run aufs Land

Wächst die Familie und kommen die Beförderungen, folgt der fast logische Schritt zum Einfamilienhaus. Dafür lässt sich der Verkaufserlös aus dem Weiterverkauf des Reihenhauses prima einsetzen. Und allmählich nehmen auch die Gedanken an die Vorsorge für sich selbst und die Familie immer mehr Raum ein.

Bye bye Baby

Aus Rackern werden Erwachsene, die eigene Wege gehen. Im einst dicht bevölkerten Einfamilienhaus zieht langsam aber stetig Ruhe ein. Den Eltern bleiben viele schöne Erinnerungen, viel zu viele Zimmer und immer mehr Arbeit in Haus, Hof und Garten.

Die Lust auf weniger

Zunehmendes Alter und viel zu viel Fläche im und rund um das Haus führen zum Umdenken. Viele ältere Paare verkaufen das Einfamilienhaus und erwerben eine ausreichend grosse Eigentumswohnung. Vielleicht auch wieder etwas zentraler und bequemer gelegen. Oft lässt sich die eigene Liegenschaft gut verkaufen und es bleibt etwas Geld für den Ruhestand übrig.

Wider die Einsamkeit

Irgendwann hat die traute Zweisamkeit ein Ende. In dieser Lebensphase erinnern sich heute viele ältere Menschen wieder an das WG-Dasein in der Jugendzeit. So schlecht ist das Teilen von Wohnraum auch nicht und es ist immer noch besser, als einsam zu sein. Die Zahl der Senioren-WGs, in denen rüstige Pensionäre neue Gesellschaft und vor allem neuen Wohnraum finden, wächst auch in der Schweiz.

Am Ende der Zeit

Was am Ende des Lebens bleibt, sind eine Menge Erlebnisse, viele gelebte Jahre und nicht zuletzt auch jede Menge Wohnsituationen, die man allein, zu zweit oder mit der Familie gestalten durfte. Zeit für einen gut umsorgten und bequemen Ruhestand, vielleicht in einer exklusiven Seniorenresidenz mit all ihren Vorzügen und Annehmlichkeiten. Und vorgesorgt hat der Kluge sowieso. Auch für diesen, den letzten Lebensabschnitt.

Das Leben hiess und heisst Veränderung – auch in Sachen Wohnraum. So wie wir Wohnungen und Häuser gesucht und gefunden haben, so haben wir diese auch wieder an andere abgegeben. Ein Kreislauf, wie das Leben selbst.

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