Das Smart Home erfreut sich wachsender Beliebtheit. Temperatur kontrollieren? Alarmanlage einschalten? Sonnenstoren aktivieren? Lüftung intensivieren? Fenster kippen? Alarmanlage überprüfen? Was vor Jahren noch Sience Fiction war, ist heute Realität – und wird erschwinglich.

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Das schlaue Haus, Smart Home genannt, ist auf dem Vormarsch. 2016 beträgt der Umsatz in der Schweiz im Smart-Home-Markt rund 58 Millionen Franken. Weltweit sind dies zurzeit 60 Milliarden Franken. Analysten gehen davon aus, dass der Umsatz im Smart Home Markt in den nächsten fünf Jahren um mehr als das Achtfache auf 500 Milliarden Franken wachsen wird. Doch was kann ein „schlaues Zuhause“ heute und ist es auch erschwinglich?

Schweizer Konzern mit dabei

Wenn von Smart Home die Rede ist, kommen sofort die Technikgiganten Google, Microsoft oder Amazon ins Spiel, die seit Jahren riesige Summen in die Entwicklung intelligenter Gebäude investieren. Dabei geht vergessen, dass mit ABB ein Schweizer Konzern bereits seit 25 Jahren in diesem Bereich forscht und entwickelt. In Holland bei Amsterdam hat ABB ein 300 Quadratmeter grosses Versuchsgelände aufgebaut, das «Living Space Experience Center». Hier wird gezeigt, was schon heute in Sachen Smart Home Realität ist. Dabei geht es weniger um einen intelligenten Begleiter in Lautsprecherform, wie Google das vor kurzem gezeigt hat. Der Fokus liegt auf der Energieeffizienz. Mit moderner, vernetzter Technik lassen sich künftig laut ABB zwischen 40 bis 60 Prozent Energie sparen.

Ein praktischeres Zuhause schaffen

Das «Living Space Experience Center» bei Amsterdam zeigt auf, was damit gemeint ist. Licht geht nur an, wenn dieses auch benötigt wird. Intelligente Sensoren steuern die Temperatur im Raum und sorgen dafür, dass wenig genutzte Räume nicht überheizt werden. Steigt die Temperatur im Raum, begrenzen intelligente Storen die Sonneneinstrahlung und umgekehrt. Nicht benutzte Küchengeräte schalten sich automatisch aus. Zudem lassen sich alle Funktionen des Gebäudes aus der Distanz per Handy oder Tablett steuern. Vergessen, das Licht auszumachen? Per Touchscreen gehen mit einer Berührung alle Lichter aus. Die Familie kommt einen Tag früher aus dem Skiurlaub zurück? Per Handy wird die Heizung hochgefahren.

Mehr Energie als nötig – dank Smart Home

Noch einen Schritt weiter geht ein Projekt der Technischen Universität München nördlich von München. Dort werden die einzelnen Bereiche des Hauses nicht nur intelligent vernetzt. Die gesamte Energie, die das Einfamilienhaus benötigt, wird per Solarenergie und Wärmepumpe selber erzeugt und mithilfe von Smart Home Technologie möglichst effizient eingesetzt. So werden energieraubende Geräte wie Waschmaschine oder Geschirrspüler dann automatisch in Gang gesetzt, wenn genügend Solarstrom oder nachts günstige Bandenergie zur Verfügung steht. Zudem wurde über das hausinterne Strommanagement auch das Elektroauto gespeist. Eine vierköpfige Familie testete das Haus über 18 Monate. Fazit: Insgesamt wurde mit der Solarstromanlage mehr Energie erzeugt, als mit dem Haus verbraucht wurde.

Technik wird immer günstiger

Bleiben nur noch die Kosten, die mit einem Smart Home auf Hausbesitzer zukommen. War die Technologie bis jetzt vor allem auf Bürogebäude und auf das Luxussegment beschränkt, wird die Technik nun auch für „normale“ Hausbesitzer erschwinglich, kommt die Aargauer Zeitung in einem Artikel über die ABB free@home-Technologie zum Schluss: «Die Funktionen sind einfach zu bedienen und auch für Installateure sollte es leichter werden, die Technik ins Haus zu bringen.» Die Digitalisierung schreitet auch in den eigenen vier Wänden unaufhaltbar voran.

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