Tipps zur Wohnungseinrichtung bekommt man rasch von allen Seiten. Magazine, TV und Internet zeigen Wohnwelten, die man offenbar haben muss, um «in» zu sein. Dabei braucht es nur zwei Dinge: Zeit und die Fähigkeit, auf sich selber zu hören.

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Es gibt wohl kaum etwas Sterileres als eine frisch bezogene und fertig eingerichtete Wohnung. Man kann darin zwar wohnen. Aber von leben kann noch nicht wirklich die Rede sein. Denn eine Wohnung entwickelt sich mit den Menschen, die sich darin bewegen. Nachfolgend ein paar Ideen von Lino Sibillano und Stefanie Wettstein, Koleiter im «Haus der Farbe» in Zürich.

Vertraue dem eigenen Gefühl

Beim Einrichten der eigenen vier Wände sollte man nicht auf Nachbauten setzen. Denn wer Magazine und Kataloge kopiert, wird sich über kurz oder lang nicht mehr zuhause fühlen, weil an den eigenen Bedürfnissen und Ideen vorbei gelebt wird. Am Anfang ist weniger meist mehr. Erst mit der Zeit lernt man, dem eigenen Gefühl zu vertrauen und sich den eigenen Wohnstil zu schaffen.

Eine persönliche Wohlfühlwelt stampft man nicht aus dem Boden, sie wächst über die Jahre. Möbel, die einen unter Umständen ein ganzes Leben lang begleiten, fallen nicht vom Himmel, sondern wollen entdeckt und gefunden werden. Wie schon gesagt: Besser eine Ecke leer lassen, als sie zu rasch mit Unnötigem zuzustellen.

Qualität zahlt sich aus

Die Verlockung ist heute gross, sich im Billigmöbelmarkt mit allem Möglichen einzudecken. Nur: Was billig ist, ist meist nicht von langer Dauer. Der ständige Wechsel von ausgedienten Möbeln ist auf die Dauer teurer, als wenn man auf bessere Qualität setzt. Oft wird man auch im Brockenhaus fündig und entdeckt Möbel, deren Gebrauchsspuren Geschichten erzählen, die man selber fortsetzen möchte. Kombiniert mit neuen Qualitätsteilen ergeben sich oft spannende und sehr persönlich geprägte Wohnstile. Ganz wichtig ist auch die Fähigkeit, Altes loslassen zu können und damit Raum für Neues zu schaffen. Hat man sich bei Zeiten für hochwertige Einrichtungsstücke entschieden, lockt Erlös statt Schrottpresse.

Es werde Licht

Weshalb setzen Warenhäuser auf ausgeklügelte Beleuchtungskonzepte? Nicht umsonst heisst das Sprichwort: «Etwas ins gute Licht rücken». Mehrere Lichtquellen in einem Raum schaffen völlig neue Erlebnisse. Eine dominante Leuchte zieht die Blicke auf sich. Indirektes Licht sorgt für Behaglichkeit. Aber bitte: Alles, was nach Neonröhren ausschaut, hat in einer Wohnung nichts zu suchen.

Wie gesagt: Zeit und etwas Mut reichen, um sich allmählich eine ganz eigene Wohnwelt zu erschaffen.

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