«Wohnen im Alter» wird als Gesellschaftsthema immer wichtiger. Ja länger man aber wartet, desto schwieriger wird es, sich selbstbestimmt damit auseinanderzusetzen. Es lohnt sich daher, sich schon früh über die Alterstauglichkeit seines Eigenheims Gedanken zu machen.

Prüfen Sie Ihre Risikoabsicherung

Mit dem Risikorechner von Swiss Life können Sie die Einkommenslücke bei Erwerbsunfähigkeit ermitteln. Die Berechnung erfolgt anhand Ihrer individuellen Lebenssituation.

frueh_denkt_wer_zuhause_bleiben_will

Die Szenarien des Bundesamtes für Statistik gehen davon aus, dass sich bis 2045 der Anteil der über 80-jährigen in der Schweiz von heute rund 400'000 auf über eine Million Menschen erhöhen wird. Das wird auch entsprechende Konsequenzen für Wohneigenheimbesitzer nach sich ziehen. Denn immer mehr Menschen bleiben länger aktiv und gesund und wollen ihren Lebensabend in den eigenen vier Wänden verbringen.

Möglichst lange im Eigenheim bleiben

Gut, man denkt mit 35 beim Erwerb eines Eigenheims nicht in erster Linie daran, wie man später mit Rollator oder Rollstuhl den Alltag in Haus oder Wohnung bewältigen will. Die Grösse der Kinderzimmer, der Gartensitzplatz oder die Nähe zum Kindergarten sind in dem Moment wichtigere Entscheidungskriterien. Trotzdem lohnt sich der Einbezug verschiedener Details.

Spätestens vor der Pensionierung sollte man sich die eigenen vier Wände genauer anschauen. Im Buch «Weiterbauen» gibt die Architektin Mariette Beyeler wertvolle Tipps, wie man sich das Leben im Alter erleichtern kann. Sie geht aber noch einen Schritt weiter. Es geht ihr nicht nur um den altersgerechten Umbau des Hauses. Es geht auch darum, dass zusätzlicher, unabhängiger Wohnraum für weitere Nutzer des Grundstücks geschaffen wird. Damit ist auch sichergestellt, dass man im Alter nicht völlig auf sich alleine gestellt und jemand in der Nähe ist.

Das Eigenheim unter die «Alterslupe» nehmen…

Verschiedene Plattformen wie Pro Senectute oder die Age Stiftung geben wertvolle Tipps, wie das Eigenheim altersgerecht umgebaut werden kann. Setzen Sie sich dafür zum Beispiel nicht nur gedanklich in einen Rollstuhl und fahren Sie durch Wohnung oder das Haus.

Barrierefreie Wohnung:

  • Sind die Türen breit genug?
  • Gibt es Türschwellen?
  • Ist die Schwelle zum Balkon zu hoch?
  • Verfügt das Badezimmer über eine ebenerdige Dusche oder ist das Bad gross genug, um später problemlos umbauen zu können?
  • Kommen Sie auch im Sitzen an alle Geräte in der Küche ran?
  • Gibt es genügend Schränke auf Sitzhöhe?

Barrierefreies Haus:

  • Ist der Zugang zum Haus über flache Rampen statt Treppen möglich?
  • Ist die Treppe ins Obergeschoss und in den Keller so gebaut, dass später ein Sitzlift möglich ist?
  • Ist es möglich, nur im Erdgeschoss zu wohnen und das Obergeschoss zu einer ganzen Wohnung umzubauen?
  • Ist das Grundstück gross genug, um allenfalls einen Anbau zu machen, der weitere Wohneinheiten oder den Ausbau des Erdgeschosses auf dem Grundstück zulassen würde?

Sicherheit und Lichtverhältnisse:

  • Sind Bodenbeläge und Treppen rutschsicher
  • Verfügt die Wohnung über Stolperfallen wie Absätze, Schwellen, ungesicherte Teppichränder oder kleine Treppen?
  • Sind Fensterverriegelungen und Lichtschalter auch sitzend erreichbar?

Keine Garantie!

Zugegeben: Es sind viele Punkte zu beachten, wenn man auch im hohen Alter in seinem Eigenheim bleiben will. Zudem gibt es keine Garantie, dass diese Massnahmen den Umzug in eine Altersresidenz oder gar in ein Pflegeheim verhindern. Aber je früher man sich mit dem Thema auseinandersetzt, dass Gesundheit und Leben endlich sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass man möglichst lange in der gewohnten Umgebung bleiben kann. Vielleicht ist aber auch der Umzug in eine neue Wohnung ein guter Gedanke. Aber das ist eine andere Geschichte.

Ihr Immobilienthema.
Unsere ganzheitliche Lösung.


Telefon: 043 284 49 99
E-Mail: immopulse@swisslife.ch

Swiss Life AG
Immopulse 
General-Guisan-Quai 40 
Postfach
CH-8022 Zürich