Vorsorge - das ändert sich mit Kindern

Für die eigenen Kinder da zu sein, ist eine schöne Aufgabe. Allerdings geht diese oft auf Kosten der beruflichen Vorsorge. Daran sollten werdende Eltern früh genug denken, damit sie bei Invalidität oder im Alter keine finanziellen Engpässe in Kauf nehmen müssen und die Kinder auch im Todesfall der Eltern finanziell abgesichert sind.

Weniger Lohn heisst weniger Altersguthaben

Ist ein Kind unterwegs oder zur Welt gekommen, überlegen sich viele Paare, das Arbeitspensum zu reduzieren. Wenn nur ein Elternteil oder beide weniger arbeiten, wirkt sich dies jedoch direkt auf die Altersvorsorge aus. Denn mit jedem Stellenprozent weniger sinken die eigenen Vorsorgeleistungen. Das Altersguthaben wird kleiner, die Pension ebenfalls. 

Wer in der beruflichen Vorsorge weniger Geld fürs Alter anspart, kann die entstandene Lücke auffüllen – zum Beispiel mit einem Einkauf in die Pensionskasse, falls hier noch Potenzial besteht. Eine Lösung, die sich lohnt, denn dieses Geld ist zu 100% von den Steuern absetzbar. Eine weitere Möglichkeit bietet die Säule 3a. Mit ihr kann man nicht nur fürs Alter sparen, sondern sich auch noch gegen Erwerbsunfähigkeit und Tod absichern. 

Gibt ein Partner das Erwerbsleben ganz auf, um für die Kinder da zu sein, hat das für sie oder ihn finanzielle Konsequenzen. Im Alter, bei Invalidität oder im Todesfall zahlt nur die erste Säule Leistungen aus, zum Beispiel in Form der AHV- und IV-Rente. Eine finanzielle Erleichterung schafft einzig ein allfälliges Freizügigkeitskapital der zweiten Säule, welches beim Rückzug aus dem Erwerbsleben hinterlegt wurde.

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Wer wieder arbeitet hat bessere Karten

Bei einem Wiedereintritt ins Erwerbsleben muss das bestehende Freizügigkeitskapital in die Pensionskasse des neuen Arbeitgebers überwiesen werden. Jetzt empfiehlt es sich, die Versicherungssituation zu prüfen und gegebenenfalls anzupassen. Das kann eine Erwerbsunfähigkeitsrente sein ebenso wie die Unfalldeckung in der Krankenversicherung, die ja der neue Arbeitgeber übernimmt.

Alleinerziehende haben es doppelt schwer

Kinder alleine grosszuziehen, ist nicht einfach. Daneben auch gut versichert sein und Kapital fürs Alter sparen ist noch schwieriger – speziell bei einem eher begrenzten Budget. Ein detaillierter Vorsorgesparplan schafft Sicherheit. Er definiert Form der Anlage und Höhe der Investition, berücksichtigt aber auch Risiken wie Invalidität oder Tod.

Regelungen während einer Babypause

Ein Mutterschaftsurlaub wirkt sich nicht auf die berufliche Vorsorge aus, falls die Mutter in der Zeit der Niederkunft angestellt ist. Sie erhält über die Erwerbsersatzordnung (EO) resp. Mutterschaftsentschädigung (MSE) einen Lohnersatz. Daneben ist sie weiterhin über die zweite Säule versichert und kann mit Leistungen aus der Pensionskasse rechnen.

Kinder sind über die AHV/IV und die Pensionskasse ihrer Eltern mitversichert. Eine Kinderrente wird ausbezahlt, wenn ein Elternteil invalid wird, bei dessen Tod erhalten sie eine Waisenrente. Mit Kindern erhöhen sich die Leistungen, was andere Versicherungen teilweise unnötig macht. Aber Vorsicht: Gegen Invalidität fehlt dem Nachwuchs selbst ein guter Versicherungsschutz. Dieses Risiko sollten Eltern beim Vorsorgen immer berücksichtigen und nach Möglichkeit zusätzlich versichern.

Eine Beratung macht langfristig sicherer

Gerne zeigen wir Ihnen, wie auch Sie Ihre Liebsten optimal absichern. Am besten, Sie vereinbaren gleich einen Termin mit einer Beraterin oder einem Berater von Swiss Life.

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