Steuern sparen mit der dritten Säule – gewusst wie!

Für junge Familien zählt oft jeder Rappen. Da lohnt es sich, nach Sparmöglichkeiten Ausschau zu halten. Mit der Säule 3a sparen Sie jährlich Steuern ein und sorgen gleichzeitig für sich und Ihre Familie vor.

Hohe Ausgaben für Kinderkrippe, Wohnung und Unterhalt bei meist nur einem festen Einkommen. Junge Familien stehen oft unter hohem finanziellen Druck und müssen schauen, wo sie sparen können. Gleichzeitig haben sie das Bedürfnis, für ihre Familie finanziell vorzusorgen. Mit der Säule 3a können sie beides: Geld einsparen und finanziell vorsorgen.

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Mit dem Steuerrechner von Swiss Life ermitteln Sie ganz einfach, wie viel Steuern Sie mit der Säule 3a sparen. Die Berechnung erfolgt anhand Ihrer persönlichen Angaben.

Säule 3a – steuerlich geschickt sparen

Das Praktische an der Säule 3a ist die Steuerersparnis, denn die Einzahlung können Sie vollumfänglich bei Ihrer Einkommenssteuer geltend machen. Je nach Kanton, Einkommen und Höhe des eingezahlten Betrages sparen Sie dadurch jährlich bis zu CHF 2000 und sorgen gleichzeitig finanziell für Ihre Familie vor. Eine Einzahlung lohnt sich also auf jeden Fall. Der Maximalbetrag für die Einzahlung in die Säule 3a liegt momentan bei CHF 6768. Selbständige ohne Pensionskasse können bis zu 20 Prozent des Nettoeinkommens, jedoch höchstens CHF 33 840 pro Jahr einzahlen.

Ihre Steuervorteile im Überblick:

  • Sie können die Einzahlung in die Säule 3a vom steuerbaren Einkommen abziehen.
  • Das 3a-Guthaben samt den Erträgen ist bis zur Pensionierung von der Besteuerung ausgenommen.
  • Bei der Auszahlung wird das 3a-Kapital vom übrigen Einkommen getrennt und zu einem tieferen Satz besteuert. 

Die Wahl der richtigen Lösung

Bei der Säule 3a haben Sie verschiedene Möglichkeiten, Ihr Geld zu investieren. Je nachdem, wie risikobereit Sie sind und welche Ziele Sie verfolgen, können Sie sich für eines der folgenden Angebote entscheiden.

  • 3a-Konto: Ihr Guthaben wird zu einem Satz verzinst, der etwas höher ist als bei Sparkonten.
  • Fondsgebundenes 3a-Konto: Beim Fondssparen profitieren Sie von höheren Renditechancen, tragen aber auch das Anlagerisiko.
  • 3a-Sparpolice mit garantierter Minimalverzisung: Ein Teil Ihrer Prämie wird für den Risikoschutz verwendet. Der Rest wird zu einem festen Satz verzinst und dient dem Alterssparen.
  • Fondsgebundene 3a-Police: Der Sparteil Ihrer Prämie wird in Fonds investiert. Wie viel am Ende der Laufzeit ausgezahlt wird, hängt häufig von der Entwicklung der Fonds ab. Einige Policen garantieren aber auch ein Mindestkapital.
  • 3a-Risikoversicherung: Diese Police dient ausschliesslich der Risikodeckung bei Tod oder bei Erwerbsunfähigkeit, ein Sparprozess findet dadurch nicht statt.

Irgendwann ist es soweit und die Auszahlung steht bevor. Nun verlangt auch der Staat seinen Anteil in Form von Steuern auf Ihrem 3a-Guthaben. Je mehr Sie eingezahlt haben, desto höher fallen die Steuern aus. Eine Lösung gegen die Progression bietet die gestaffelte Auszahlung. Diese ist möglich, weil Ihr 3a-Guthaben bereits fünf Jahre vor dem AHV-Rentenalter bezogen werden kann. Da ein 3a-Konto oder eine 3a-Police immer als Ganzes fällig wird, müssen Sie von Anfang an mehrere Konten oder Policen anlegen, die dann in unterschiedlichen Jahren zur Auszahlung kommen.

Haus bauen und Steuern sparen

Eigenmietwert, Amortisation, Unterhaltskosten – mit dem Eigenheim können Sie einiges an Geld sparen. Dass Sie den Eigenmietwert als fiktives Einkommen versteuern müssen, wirkt zuerst abschreckend. Allerdings relativiert sich dies zum Teil wieder: mit dem Abzug der Hypothekarzinsen und der Unterhaltskosten bei der Steuererklärung. 

  • Indirekte Amortisation: Viele Hausbesitzer setzen für die Rückzahlung der zweiten Hypothek auf die indirekte Amortisation und zahlen die jährlichen Raten in die Säule 3a ein. Ist das Pensionsalter erreicht, wird mit dem Geld die ganze zweite Hypothek auf einmal zurückgezahlt. Hypothekenschuld und Zinsbelastung bleiben während der gesamten Zeit gleich hoch und somit auch der Abzug in der Steuererklärung. Darüber hinaus können Sie die in die dritte Säule eingezahlte Summe von den Steuern absetzen.
  • Steuergünstiger Unterhalt: Die Kosten für Unterhaltsarbeiten am Eigenheim können Sie in der Steuererklärung absetzen. Entsteht dabei ein Mehrwert (z. B. wenn Sie Laminat durch Parket ersetzen), ist dieser Teil der Kosten jedoch nicht abzugsberechtigt. In der Steuererklärung haben Sie dann die Wahl, entweder die effektiven Kosten geltend zu machen oder eine Pauschale anzugeben. Diese sind kantonal unterschiedlich, vielerorts gilt jedoch: Ist die Liegenschaft älter als zehn Jahre, beträgt die Pauschale zehn Prozent des Eigenmietwerts, bei älteren 20 Prozent.

Tipps:

  • Für die Unterhaltsarbeiten an Ihrem Eigenheim können Sie jedes Jahr eine Pauschale abziehen, auch wenn der effektiv aufgewendete Betrag gering ist. Sollten Sie mehrere Arbeiten vornehmen, welche zusammengerechnet den Pauschalbetrag übersteigen, ist es besser, die effektiven Kosten abzuziehen.
  • Achten Sie darauf, dass die Umbaukosten Ihr steuerbares Einkommen nicht übersteigen. Wenn Sie z. B. CHF 80 000 im Jahr verdienen, können Sie keine CHF 100 000 für Umbauarbeiten abziehen. Verteilen Sie grössere Arbeiten daher auf zwei Jahre. Dann können Sie Ihr steuerbares Einkommen zweimal reduzieren.

 

Gerne zeigen wir Ihnen weitere Möglichkeiten zum Steuern sparen auf. Vereinbaren Sie gleich heute einen Termin mit einer Beraterin oder einem Berater von Swiss Life.   

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