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Steuern sparen mit der 2. Säule

Wenn Sie in Ihrer 2. Säule über eine Deckungslücke verfügen, können Sie sich einkaufen. Ihre Vorteile: Sie sparen Steuern. Und Sie erhalten höhere Leistungen.

Profitieren Sie von Steuer-Vorteilen

Deckungslücken können entstehen, wenn Sie über längere Zeit nicht in der Schweiz gearbeitet haben. Beispiele sind die Babypause, ein Studium oder eine Auszeit. Ein anderer Grund ist, wenn sich Ihr Lohn im Lauf der Zeit stark erhöht hat. Um sich in die 2. Säule einzukaufen, müssen Sie über eine solche Deckungslücke verfügen. Sehen Sie einfach auf dem Vorsorgeausweis Ihrer Pensionskasse nach, wie viel Sie zusätzlich einzahlen können.

Vorteil 1: Tiefere Steuern

Sie sparen spürbar Steuern für das Jahr, in dem Sie zusätzlich in die Pensionskasse einzahlen. Wie viel genau, hängt vom sog. Grenzsteuersatz ab. Dieser misst, wie viel Prozent eines zusätzlich verdienten Frankens Sie versteuern müssen. Beträgt Ihr Grenzsteuersatz 25%, würde sich ein Einkauf von 10'000 Franken um 2'500 Franken reduzieren und netto nur noch 7'500 Franken kosten.

Beachten Sie bitte Folgendes:

  • Eine Empfehlung ist, freiwillige Einkäufe nur in Pensionskassen mit mind. 100% Deckungsgrad zu tätigen.
  • Am besten zahlen Sie Einkäufe in den obligatorischen Teil. Die Leistungen im überobligatorischen Teil sind oft schlechter.
  • Alternativ können Sie bestehende Lücken auch in der 3. Säule decken (3a oder 3b).

Vorteil 2: Höhere Leistungen

Je mehr Kapital Sie in der 2. Säule angespart haben, desto höher wird natürlich Ihre entsprechende Rente. Mit einer freiwilligen Einzahlung erhöht sich Ihre Leistung allenfalls schon vor Ihrer Pensionierung. So kann sich der Risikoschutz bei Invalidität oder Tod verbessern. Damit steigen nicht nur die Renten im Invaliditätsfall. Auch die Hinterbliebenen-Renten für Kinder (bis 18, max. 25) sowie Ehe- und eingetragene Partner würden steigen. Am besten informieren Sie sich bei Ihrer Pensionskasse.

Für geschiedene Partner besteht ebenfalls ein Rentenanspruch. Jedoch nur, wenn die Ehe mind. zehn Jahre dauerte. Zudem muss im Scheidungsurteil eine Rente oder Kapitalabfindung zugesprochen sein.

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