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Wann ist ein Vorbezug möglich?

Was Sie in die 2. Säule einbezahlt haben, bleibt auch dort. Das ist der Grundsatz. In nachstehenden Fällen können Sie jedoch Geld bereits vor Ihrer Pensionierung beziehen. Sie sollten sich aber bewusst sein, dass Sie dadurch Ihre Vorsorgeleistungen reduzieren. Ein Vorbezug ist möglich:

  • wenn Sie sich selbständig machen,
  • selbstbewohntes Wohneigentum kaufen,
  • definitiv ins Ausland ziehen oder
  • der persönliche Jahresbeitrag grösser ist als die vorhandene Freizügigkeitsleistung

Darauf sollten Sie achten:

  • Bis zum 50. Altersjahr dürfen Sie Ihr gesamtes Vorsorgekapital vorbeziehen.
  • Ab dem 50. Altersjahr ist die Höhe des Vorbezugs beschränkt.
  • Wenn Sie verheiratet sind oder in einer eingetragenen Partnerschaft leben, wird die schriftliche Zustimmung des (Ehe)Partners  verlangt.
  • Bei Scheidung oder Auflösung einer eingetragenen Partnerschaft werden Ihre Vorsorgegelder – inklusive der Einkäufe – geteilt.
  • Wenn Sie Wohneigentum veräussern, müssen Sie in der Regel den vorbezogenen Betrag zurückerstatten.
  • Für neue Einkäufe gilt eine Sperrfrist von drei Jahren. Während dieser Zeit können Sie die aus dem Einkauf resultierenden Leistungen nicht in Form einer Kapitalzahlung beziehen. Entsteht die Vorsorgelücke aufgrund einer Scheidung, gilt diese Einschränkung nicht.
  • Beziehen Sie innerhalb von drei Jahren nach einem Einkauf Kapital, kann die Steuerbehörde die steuerliche Abzugsfähigkeit des Einkaufs aberkennen. Aus steuerlicher Sicht empfiehlt es sich deshalb, nach einem Einkauf während dreier Jahre kein Kapital vorzubeziehen.

So gehen Sie vor:

  • Um eine Auszahlung zu beantragen, reichen Sie bei Ihrer Pensionskasse folgende Dokumente ein: ausgefülltes Antragsformular zum Bezug des Freizügigkeitskapitals, aktuelle Wohnsitzbestätigung und Kopie von ID oder Pass.
  • Betreffend Unterlagen, Fristen und Bezugsmodalitäten informieren Sie sich bei Ihrer Vorsorgeeinrichtung (Pensionskasse oder Freizügigkeitseinrichtung).
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