Swiss Life blickt im Geschäft mit Unternehmenskunden auf ein erfolgreiches Jahr 2019 zurück. Sowohl Vollversicherungs- als auch teilautonome Lösungen wurden von den KMU stark nachgefragt und verzeichneten ein erfreuliches Wachstum. Die Anzahl Verträge in der Vollversicherung nahm gegenüber dem Vorjahr um 6,2% auf 46 983 zu. Mit der Bildung zusätzlicher Rückstellungen in der Höhe von CHF 254 Mio. konnte die Bilanz erneut gestärkt werden. Damit sichert Swiss Life die langfristige Finanzierung der Leistungsversprechen an die Versicherten.

Swiss Life konnte die massgebenden periodischen Prämien in der Kollektivversicherung im vergangenen Jahr auf CHF 3661 Mio. steigern (2018: CHF 3323 Mio.). Die gesamten Prämieneinnahmen stiegen von CHF 7797 Mio. auf CHF 11 540 Mio. Die Anzahl Verträge hat gegenüber dem Vorjahr um 6,2% auf 46 983 markant zugenommen. Dieser ausserordentlich starke Anstieg des Prämienvolumens und der Verträge ist primär auf den Rückzug eines Mitbewerbers aus dem Vollversicherungsgeschäft zurückzuführen. Besonders hervorzuheben ist, dass dabei die Verwaltungskosten dank konsequenten Effizienzsteigerungsmassnahmen um 4,5% auf CHF 211 Mio. gesenkt werden konnten (2018: CHF 221 Mio.).

Mit einer Ausschüttungsquote von 94,8% erfüllte Swiss Life die gesetzlichen Vorgaben. Die zusätzlichen Rückstellungen erhöhten sich um CHF 254 Mio. Dem Überschussfonds konnten 2019 CHF 148 Mio. zugewiesen werden (2018: CHF 245 Mio.). Die Netto-Anlagerendite betrug 2,16% (2018: 2,22%). «Das Marktumfeld ist weiterhin anspruchsvoll. Dank einer unverändert zielorientierten und auf Sicherheit ausgelegten Anlagepolitik ist es uns dennoch gelungen, auf den Kapitalanlagen für die berufliche Vorsorge eine attraktive Netto-Anlagerendite zu erzielen», sagt Hans-Jakob Stahel, Leiter Unternehmenskundengeschäft Swiss Life Schweiz.

Swiss Life bleibt Vollsortimenterin
Swiss Life bietet ihren Unternehmenskunden als einzige Schweizer Anbieterin unter einer Marke ein umfassendes Angebot in der beruflichen Vorsorge. Daran hält Swiss Life auch in Zukunft fest. Hans-Jakob Stahel: «Die Nachfrage von KMU und Grossunternehmen nach Sicherheit in der beruflichen Vorsorge ist ungebrochen gross. Aus diesem Grund steht Swiss Life als Marktführerin weiterhin für die Wahlfreiheit in der beruflichen Vorsorge ein. Unsere Kunden sollen selbstbestimmt entscheiden können, welche Lösung in der beruflichen Vorsorge am besten zu ihnen passt.» Dass diese Vollsortimenter-Strategie aufgeht, zeigt auch die deutlich erhöhte Nachfrage nach teilautonomen Lösungen: Gegenüber dem Vorjahr stieg der Neugeschäftsanteil in diesem Segment auf insgesamt 20% des gesamten Unternehmenskundengeschäfts (2018: 14%). Per Ende 2019 verzeichnete Swiss Life in der Teilautonomie insgesamt 5958 Anschlüsse, was gegenüber dem Vorjahr einem Wachstum von 39% entspricht (31.12.2018: 4272 Anschlüsse).

BVG-Reform 2022 muss gelingen
Der dringende und zwingende Handlungsbedarf für eine Reform der zweiten Säule ist unbestritten. Insbesondere die im bundesrätlichen Reformvorschlag vorgesehene Senkung des BVG-Mindestumwandlungssatzes auf 6,0% in einem Schritt sowie die Einführung eines Beitrages zur Finanzierung der Rentenumwandlungsgarantie unterstützt Swiss Life ausdrücklich. «Aus unserer Sicht muss die BVG-Reform zum Ziel haben, die Umverteilung von den Aktiven zu den Rentnern stark zu reduzieren; dennoch soll das Rentenniveau der Betroffenen erhalten bleiben», sagt Hans-Jakob Stahel. Deshalb braucht es auch für die betroffene Übergangsgeneration angemessene Kompensationsmassnahmen. Die Einführung eines Rentenzuschlags für alle Neurentner, der zu einem unnötigen Leistungsausbau führen würde, wäre dagegen nicht zielführend.

Die BVG-Reform 2022 muss nun rasch gelingen. Der Bundesrat und das Parlament sind in der Verantwortung, der BVG-Reform 2022 höchste Priorität einzuräumen und eine mehrheitsfähige Vorlage zu verabschieden.

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Swiss Life
Die Swiss Life-Gruppe ist ein führender europäischer Anbieter von umfassenden Vorsorge- und Finanzlösungen. In den Kernmärkten Schweiz, Frankreich und Deutschland bietet Swiss Life über eigene Agenten sowie Vertriebspartner wie Makler und Banken ihren Privat- und Firmenkunden eine umfassende und individuelle Beratung sowie eine breite Auswahl an eigenen und Partnerprodukten an.

Die Beraterinnen und Berater von Swiss Life Select, Tecis, Horbach, Proventus, Fincentrum und Chase de Vere wählen anhand des Best-Select-Ansatzes die für ihre Kunden passenden Produkte am Markt aus. Swiss Life Asset Managers öffnet institutionellen und privaten Anlegern den Zugang zu Anlage- und Vermögensverwaltungslösungen. Swiss Life unterstützt multinationale Unternehmen mit Personalvorsorgelösungen und vermögende Privatkunden mit strukturierten Vorsorgeprodukten.

Die Swiss Life Holding AG mit Sitz in Zürich geht auf die 1857 gegründete Schweizerische Rentenanstalt zurück. Die Aktie der Swiss Life Holding AG ist an der SIX Swiss Exchange kotiert (SLHN). Zur Swiss Life-Gruppe gehören auch die Tochtergesellschaften Livit, Corpus Sireo, Beos, Mayfair Capital und Fontavis. Die Gruppe beschäftigt rund 9300 Mitarbeitende und verfügt über ein Vertriebsnetz mit rund 14 000 Beraterinnen und Beratern.

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