Wenn Sie eine Hypothek für Ihre Traumimmobilie aufnehmen, müssen Sie mindestens 20 Prozent des Kaufpreises in Form von Eigenkapital in die Finanzierung einbringen. Dafür können Sie beispielsweise auch Gelder der Säule 3a für Wohneigentum nutzen. Swiss Life beantwortet die wichtigsten Fragen über den Bezug und die Verpfändung der Säule 3a.

Darf ich Kapital aus der Säule 3a für Wohneigentum nutzen?

Ja. Sie dürfen Vorsorgegelder, also auch Kapital aus der Säule 3a (gebundene Vorsorge), für Wohneigentum nutzen. Bei der Hypothekenvergabe wird dieses beim Eigenkapital berücksichtigt.

Durch mehr Eigenkapital kann die Höhe der Hypothek reduziert werden, wodurch Sie zusätzlich weniger Hypothekarzinsen zahlen. Beachten Sie jedoch: Wenn Sie weniger Zinsen zahlen, sind auch weniger Steuerabzüge möglich.

Welche Voraussetzungen gibt es, um Kapital aus der 3. Säule für Wohneigentum zu nutzen?

Das Kapital aus der Säule 3a darf unter folgenden Voraussetzungen für Wohneigentum genutzt werden:Beim Kauf von einem selbstbewohnten Eigenheim.Sie möchten Ihr Eigenheim renovieren oder umbauen.Sie möchten eine bestehende Hypothek amortisieren.

In welcher Form kann ich die Säule 3a für Wohneigentum nutzen?

Sie können Ihre Vorsorgegelder aus der Säule 3a entweder vorbeziehen oder verpfänden.

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Vorbezug der Säule 3a für Wohneigentum

Wie häufig darf ich Gelder aus der Säule 3a für Wohneigentum beziehen?

Sie dürfen alle fünf Jahre Gelder aus der Säule 3a beziehen.

Gibt es einen Mindestbetrag, den ich aus der Säule 3a beziehen muss?

Nein. Anders als beim Guthaben aus der 2. Säule ist kein Mindestbetrag beim Vorbezug von Säule-3a-Geldern vorgeschrieben.

Wie lange darf ich Gelder aus der Säule 3a beziehen?

Teilbezüge aus der Säule 3a dürfen Sie bis fünf Jahre vor Erreichen des ordentlichen Rentenalters (Männer: 65 Jahre, Frauen: 64 Jahre) beziehen. Anschliessend dürfen Sie nur noch Ihr gesamtes Vermögen aus der gebundenen Vorsorge geltend machen.

Werden beim Vorbezug der Säule 3a Steuern fällig?

Ja. Beziehen Sie Gelder aus der Säule 3a, wird dieser Bezug – separat vom übrigen Einkommen – zu einem reduzierten Satz versteuert. Die Höhe der Besteuerung unterscheidet sich je nach Kanton.

Was sind die Vorteile des Vorbezugs der Säule 3a für Wohneigentum?

Der Vorbezug von Säule-3a-Geldern sorgt für mehr Eigenkapital und unterstützt Sie dabei, die 20-Prozent-Marke an liquiden Mitteln zu erreichen. Zusätzlich kann Ihnen der Vorbezug dabei helfen, dass Sie eine niedrigere Hypothek aufnehmen und dadurch weniger Hypothekenzinsen zahlen müssen.

Verpfändung der Säule 3a für Wohneigentum

Wie funktioniert die Verpfändung der Säule 3a für Wohneigentum?

Wenn Sie Ihre Säule 3a verpfänden, nehmen Sie Ihre regelmässigen Einzahlungen in die 3. Säule weiterhin vor. Dadurch bleiben sowohl Ihr Versicherungsschutz als auch Ihr Alterskapital erhalten.

Das Guthaben dient dem Finanzinstitut als Sicherheit: Bei der Verpfändung hat dieses Zugriff auf Ihr Kapital, greift jedoch im Normalfall erst bei Auszahlung der Säule 3a darauf zurück, um die Hypothek zu amortisieren. Können Sie jedoch Ihre Zinsen nicht mehr zahlen oder ist der Erlös beim Verkauf der Immobilie geringer als die Höhe der Hypothek, kann der Hypothekargeber früher auf das Kapital zugreifen.

Was sind die Vorteile der Verpfändung meines Säule-3a-Kontos?

Die Verpfändung bedeutet eine Zusatzsicherheit für das Finanzinstitut. Dadurch werden Ihnen in der Regel bessere Konditionen geboten, was jedoch stark abhängig vom Konzept und von der Institution des Hypothekargebers ist.

Dadurch, dass Sie das Kapital der Säule 3a nur verpfänden und nicht vorbeziehen, werden ausserdem keine Steuern wegen Vorbezugs fällig. Dementsprechend wird Ihr Budget nicht belastet.

Gleichzeitig reduziert sich Ihre Steuerbelastung, denn: Durch höhere Hypothekarzinsen können Sie gleichzeitig mehr vom steuerbaren Einkommen abziehen. Beachten Sie jedoch: Der Steuervorteil lohnt sich nur dann, wenn Ihre Säule 3a angelegt wird und mehr Rendite generiert als der Zins, der für die Hypothek bezahlt wird.

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