Neue Technologien erobern auch die Immobilienbranche. Dabei geht es vor allem darum, die Lebensqualität von Gebäuden zu steigern, Ressourcenverbrauch sowie Betriebskosten zu senken. Mit Hilfe von hochsensiblen Sensoren und dem IoT (Internet of Things) können so eine Vielzahl von Risiken innerhalb eines Gebäudes überwacht werden.

Das Internet of Things (IoT) besteht aus einem Ökosystem von Sensoren, integrierten Computern und smarten Devices (intelligenten Endgeräten) die miteinander und mit einer Cloud vernetzt sind, um Daten zu
sammeln, zu analysieren und auszuwerten. Der Begriff IoT steht für die intelligente Vernetzung von Geräten, die über das Internet verbunden und über Netzwerkverbindungen zugänglich sind und in einem entsprechenden Ökosystem (wie einer Immobilie) genutzt werden können. IoT hat bereits heute einen festen Platz in einer Vielzahl privater Haushalte gefunden und ist auch im gewerblichen Bereich nicht mehr wegzudenken.

Viele Anwendungsbereiche

Durch Sensoren an Gebäudeelementen werden diese kommunikationsfähig. Intelligente Vernetzung ermöglicht es, Daten und System in Echtzeit zu verbinden. So können Prozesse vereinfacht und automatisiert werden. Dies eröffnet ein grosses Feld an neuen Geschäftsmodellen, wie z.B.  selbstvermietende Räume.

loT ermöglicht eine digitale Einflussnahme auf das Gebäude und dessen Steuerung durch Immobiliennutzer und -eigentümer oder im Idealfall sogar eine Steuerung des Gebäudes durch sich selbst. Ist die Luftfeuchtigkeit im Raum zu hoch? Kein Problem, das Gebäude reguliert sich selbst wieder auf einen festgelegten Standard.

Datensicherheit als Stolperstein für IoT?

Dafür müssen zunächst einige grundlegende Bedingungen erfüllt sein. Grundvoraussetzung sind einerseits eine gute Datenqualität, welche auf einheitlichen Standards basiert, und anderseits die Interkonnektivität
aller Geräte dank voller Abdeckung mit WLAN oder Bluetooth.

Weiter gilt die Sicherheit bei der Datenerhebung und -verarbeitung als wichtiger Aspekt zu beachten. Dateneigentum, Nutzerrollen, Zugriffsrechte, Datenhoheit und Datensicherheit müssen klar definieret werden. Je intelligenter, sprich vernetzter Immobilien werden, umso höher die Gefahr eines Cyberangriffes. Dies erfordert neue Kompetenzen auch im Rechtsbereich und der Cyber Security. Wenngleich das Spektrum an Möglichkeiten verlockend klingen mag, müssen dafür nicht alle möglichen Informationen erfasst werden. Nicht alles was machbar ist, ist auch sinnvoll.

Wasserschäden vermeiden: ein schönes Beispiel

Für die Prävention von Schäden bergen IoT-Lösungen enorme Zukunftspotenziale. Ziel ist es, durch die automatische Messung und Auswertung von Daten, die etwa von Sensoren an Wasserleitungen oder
Sprinkleranlagen geliefert werden, Gefahren frühzeitig zu erkennen und Schäden bestmöglich zu vermeiden. Die digitalen Sensoren überwachen insbesondere störanfällige Bereiche, die schwer zugänglich oder nicht einsehbar sind und nicht permanent durch menschlichen Einsatz beobachtet werden können. Dazu werden Sensoren zur Überwachung verschiedener Parameter wie beispielsweise Wasser- oder Temperaturstände installiert. Mit Hilfe eines Alarmsystems, das bei einer erkannten Gefahr eine Warnmeldung sowohl per SMS als auch per E-Mail auf das Mobiltelefon sendet, können mögliche Wasserschäden rechtzeitig erkannt und vermieden werden.

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