Eine Auswahl an Projekten, die durch die Stiftung Perspektiven unterstützt werden.

Viele Jugendliche engagieren sich in den Vorständen von Jugendparlamenten, Jungparteien und weiteren Jugendorganisationen und bilden somit das Fundament der politischen Nachwuchsförderung. 

Der Dachverband Schweizer Jugendparlamente (DSJ) ist das politisch neutrale Kompetenzzentrum für die politische Bildung und die politische Partizipation von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Durch seine Arbeit leistet der DSJ einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Nachwuchsförderung für das politische System in der Schweiz, insbesondere für die politische Miliztätigkeit, die direkte Demokratie sowie die demokratische Diskussionskultur. Darüber hinaus fördert er die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die politische Mitwirkung von Jugendlichen durch Forschung, Austausch von Fachwissen und Interessenvertretung.

Bei allen Tätigkeiten gilt das Motto «Von der Jugend für die Jugend», so bewegt sich der Verband mit seiner Arbeit stets am Puls der Jugend. Die parteipolitische Neutralität ist das wichtigste Gut des Jugendverbands.

Die Schweizer Tafel ist ein Projekt der Stiftung «Hoffnung für Menschen in Not» mit Sitz in Kerzers. Seit 2001 verteilt die Schweizer Tafel einwandfreie, überschüssige Lebensmittel an soziale Institutionen wie Obdachlosenheime, Gassenküchen, Notunterkünfte und andere Hilfswerke. Sie ist in 12 Regionen der Schweiz aktiv, hat 37 Fahrzeuge und verteilt täglich etwa 16 Tonnen Lebensmittel.

Die Schweizer Tafel baut Brücken, leistet einen wertvollen Beitrag im Kampf gegen Armut und «Foodwaste» und verhilft ganz nebenbei noch Menschen, die Mühe haben, im Arbeitsmarkt Fuss zu fassen, zu Arbeitspraxis und einem selbstbestimmteren Leben, indem sie ihnen im Rahmen des Projektes befristete Stellen verschafft.

Die Stiftung SILVIVA fördert eine ganzheitliche Auseinandersetzung mit den ökologischen, sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Aspekten der Beziehung des Menschen zu seinen natürlichen Lebensgrundlagen und speziell des Waldes. Sie möchte Menschen zu einem nachhaltigen Umgang mit eigenen und fremden Ressourcen befähigen. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung in der Schweiz.

Die Stiftung setzt sich auch dafür ein, dass naturbezogene, erfahrungsbasierte Umweltbildung als essentieller Teil guter Allgemeinbildung anerkannt wird und Schulunterricht vermehrt in der Natur stattfindet. Dafür bildet die Stiftung u.a. Lehrerinnen und Lehrer in naturbezogener, erfahrungsbasierter Umweltbildung weiter. Ein Praxishandbuch, verschiedene Unterrichtsmaterialien, Studien und Beratungsdienstleistungen runden das Angebot ab.

Der Verein visoparents schweiz ist aus der Selbsthilfe von Eltern entstanden und bietet im Bereich «Kind mit Seh- und Mehrfachbehinderung» Angebote für Kinder, Eltern und Fachpersonen.
Der Verein visoparents schweiz bietet als Spezialist für Vielfalt innovative, qualitativ hohe, persönliche sowie pädagogisch und wirtschaftlich nachhaltige Angebote für Kinder, Eltern und Fachpersonen an und arbeitet hierfür in einem Netzwerk mit anderen Organisationen zusammen. Wir setzen uns für die umfassende Förderung der blinden und sehbehinderten Kinder ein, die oft eine Mehrfachbehinderung aufweisen. Wir beraten und begleiten die Eltern und weitere Bezugspersonen und beziehen ihre Ressourcen und ihr Entwicklungspotential ein. Für die Kinder streben wir die grösst mögli­che Selbstandigkeit, eine sinnvolle Integration und die Gleichstellung in der Gesellschaft an, damit sie eine hohe Lebensqualität haben. Den Eltern und Bezugspersonen ermöglichen wir den Erfahrungsaustausch. lhr Engagement im Verein ist nötig und wird gefördert. Unsere Dienstleistungen sollen bedarfsgerecht, wirkungsvoll, kostenbewusst und in hoher Qualität erbracht werden. Der Verein führt das Kinderhaus Imago für Kinder mit und ohne Handicap, die Sonderpädagogische Beratungsstelle mit Heilpädagogischer Früherziehung, die Tagesschule fur blinde, seh- und mehrfach be­hinderte Kinder, und weitere Dienstleistungsangebote.

Das Davos Festival ist über die Landesgrenze hinaus bekannt als Plattform für begabte junge Musiker und Musikerinnen der klassischen Musik. Es wurde im Jahre 1986 von Michael Haefliger gegründet. Seither verwandelt es Davos während zwei Wochen im August in ein Mekka der Kammermusik. Der Geist und die Aussagekraft der jungen Künstler locken Musikliebhaber aus der ganzen Schweiz ins Landwassertal. Es werden viele verschiedene Aktivitäten angeboten wie z.B. die Projekte „Singen für alle“, „Junge Reporter“, „Hörgang“. Es wird bewusst eine Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen angestrebt. Das Davos Festival bietet während der Festivalzeit für Jung und Alt, Davoser und Nicht-Davoser, Sänger und Nicht-Sänger in Zusammenarbeit mit dem eigenen Kammerchor ein „Singen für alle“ an. Im Projekt „Junge Reporter“ können Jugendliche ausprobieren, wie man für eine Zeitung schreibt oder vor der Kamera ein Konzert ankündigt. Der Davos Festival „Hörgang“ führt Kinder ab 6 Jahren mit spannenden Waldspaziergängen in die aufregende Welt der Sinne. Begreifen, schmecken, sehen, fühlen, riechen und vor allem hören stehen in Mittelpunkt der ungezwungenen Spurensuche, die von jungen Musikern und ausgewiesenen Künstlern begleitet wird.