Ende des 19. Jahrhunderts steckten Vorsorge und Frauenrechte in der Schweiz noch in den Kinderschuhen. Mathilde Pfenninger wirkte bei beidem massgebend mit. 1894, mit 25 Jahren, übernimmt Pfenninger eine leitende Funktion in der damaligen Rentenanstalt. Als sie 43 Jahre später in Pension geht, beschäftigt ihre Abteilung über 130 Mitarbeitende – und zwar nur Frauen. Ein Lehrstück für gelebte Diversität und Inklusion bei Swiss Life.

Vor über hundert Jahren war die Versicherungswelt klar eine Männerdomäne.
Mit ihrem Eintritt in die Rentenanstalt 1894 rüttelte Mathilde Pfenninger diese Welt mächtig auf. Mit nur 25 Jahren übernahm sie die Leitung der Abteilung «Volksversicherung». Pfenninger war damit eine der ersten Frauen in einer Führungsposition eines Schweizer Unternehmens – wenn auch nur mit vier Personen unter sich.

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Die Volksversicherung glich einer frühen Vorläuferin der AHV. Und sie war eine wahre Versicherung fürs Volk: Die Prämie war tief, die Bezahlung «tifig» erledigt: An jedem Postschalter konnten die Kunden Briefmarken beziehen und auf eine Karte kleben – schon waren sie versichert.

Wie kam eine Frau an eine solche Position? Das damalige Rollenverständnis: Frauen standen für das Soziale und Sorgende. Das war auch der Grund, warum Pfenninger nur Frauen in ihrer Abteilung einstellte – und zwar ohne Ausnahme. Sie wollte den sozialen Charakter der Volksversicherung damit bewusst bewahren und bewerben.

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Swiss Life engagiert sich für ein «selbstbestimmtes Leben». Auch als Arbeitgeberin geht das Unternehmen mit «Berufsleben aktiv gestalten» neue Wege. Das bedeutet, dass Swiss Life ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit flexiblen und inklusiven Entwicklungs- und Arbeitsmodellen dabei unterstützt, die Herausforderung und Chancen des Berufslebens über alle Lebensphasen hinweg aktiv zu gestalten. Swiss Life bekennt sich zu einer kollaborativen Unternehmenskultur, die auf den Grundsätzen des gegenseitigen Respekts und der Chancengleichheit beruht. Mit der bewussten Wahrnehmung, Anerkennung und Förderung der personellen Vielfalt gewährleistet Swiss Life ihren Unternehmenserfolg nachhaltig.

Die Volksversicherung war ein Renner, die Abteilung wuchs und wuchs. Als Pfenninger nach 43 Jahren in Rente ging, beschäftigt ihre Abteilung über 130 Frauen – und war damit mit Abstand die grösste der ganzen Firma. Mit der femininen Vielzahl waren aber längst nicht alle einverstanden – notabene die Männer. Immer wieder war Pfenninger Anfeindungen männlicher Kollegen ausgesetzt. Der Erfolg ihrer Abteilung nahm den Kritikern aber schliesslich den Wind aus den Segeln. Und das über das heutige Rentenalter hinaus. Pfenninger ging erst – selbstbestimmt wie sie nun mal war – mit 68 Jahren in Pension.

Auch heute gibt es immer noch Bereiche die weltweit als Männerdomäne gelten. Zum Beispiel die IT. Hier bleibt Swiss Life dem Andenken Pfenningers treu. Eine Frau – Sylvia Steinmann – leitet den Bereich erfolgreich. Mit ihr arbeiten 300 IT-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an strategischen Technologien sowie technischen Service-Dienstleistungen.

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«Swiss Life bewies schon früh, dass Diversität und Inklusion und unternehmerischer Erfolg Hand in Hand gehen. Ich bin stolz und dankbar, dass ich zusammen mit meinem diversifizierten und leistungsstarken Team für die innovative Digitalisierung bei Swiss Life sorgen darf.»
Sylvia Steinmann, Leiterin Geschäftsbereich Informatik, Mitglied der Geschäftsleitung

Auch in der beruflichen Vorsorge finden wir eine Frau in einer Schlüsselposition bei Swiss Life. Ivy Klein leitet den Bereich Unternehmensentwicklung und Produktgestaltung – und damit 16 Personen. Ob praktische Produkte, strategische Stossrichtungen oder stille Stiftungswahlen – alles geht über Kleins Tisch – und das managt sie mit viel Begeisterung, Flexibilität und zwei Töchtern unter vier Jahren zuhause.

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«Ich bin stolz, dass Frauen bei Swiss Life bereits vor über 100 Jahren mutig und innovativ für die heutige Swiss Life wirkten. Bei Swiss Life begegnen sich Mann und Frau heute auf Augenhöhe. Pfenningers Erbe ist daran sicher nicht unbeteiligt und hat Strahlkraft.»
Ivy Klein, Leiterin Geschäftsentwicklung Unternehmenskunden

Drei starke Frauen, die die Swiss Life- Geschichte prägen. Bei etwas unterscheiden sich die letzten Zwei aber zu Pfenninger: Eine «women only»-Politik gibt es in ihren Bereichen nicht.

Text: Mélina Zaugg
Bild: Swiss Life

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Lucile Rougié-Cormorèche; Vorsorge- und Finanzspezialistin, KMU-Finanzplanerin mit eidg. Fachausweis; Generalagentur Genève rive gauche

Kontakt: 022 818 36 85, Lucile.Cormoreche@swisslife.ch

«Swiss Life bietet Frauen verschiedene Möglichkeiten, sich finanziell umfassend für die Zukunft abzusichern. Ich bin froh, dass ich mit meiner Beratung einen Beitrag dazu leisten kann. Vor allem aufgrund der Familie arbeiten Frauen oft Teilzeit oder teilweise gar nicht. Das heisst, sie sparen nur wenig oder gar nicht in der beruflichen Vorsorge. Ich finde es wichtig, dass auch Mitarbeitende mit niedrigen Löhnen in die 2. Säule einzahlen können. Das lässt sich zum Beispiel durch die Senkung des Koordinationsabzugs erreichen. Auch eine Aufhebung der Eintrittsschwelle hilft. Diese Punkte erwähne ich in der Beratung gerne. Das Kapital in der beruflichen Vorsorge hilft Frauen, selbstbestimmt über ihr Leben zu entscheiden. Egal ob sie ihren Lebensstandard halten wollen, wenn sie pensioniert sind, ob sie sich selbständig machen oder Wohneigentümerin werden.» www.swisslife.ch/business

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