Miete für die Wohngemeinschaft, Studiengebühren, neuer Laptop: Wer nach dem Schulabschluss ins Studentenleben startet, wird schnell mit einigen hohen Ausgaben konfrontiert. Geld auf die Seite zu legen, fällt vielen schwer. Swiss Life zeigt, wie Studierende dennoch ihre Kosten im Rahmen halten können.

1. Budgetplanung für Studenten

Ein simpler, aber dennoch sehr effektiver Spartipp ist die Budgetplanung. Es lohnt sich, Einnahmen und Ausgaben zu notieren und einander gegenüberzustellen. So werden «Ausgabefallen» schneller sichtbar und das Sparpotenzial wird Ihnen schneller bewusst. Wem die Verwendung von Zettel und Stift im Sinne eines Haushaltsbuches zu klassisch ist, nutzt eine der vielen kostenlosen Apps zur Finanzverwaltung.  

2. Erst sparen, dann ausgeben

Sie haben einen Studentenjob? Falls möglich, legen Sie einen bestimmten Anteil zur Seite – und zwar gleich nachdem Sie Ihr Salär erhalten haben. Wenn Sie mit Ihrer Bank einen Dauerauftrag auf ein Sparkonto vereinbaren, kommen Sie gar nicht erst in Versuchung, das Geld auszugeben. Selbst wenn Sie nur eine kleine Summe sparen können: Bei unerwarteten Ausgaben, zum Beispiel bei Reparaturkosten für einen kaputten Laptop, sind Sie froh um jedes kleine Polster.  

3. Online-Studentenrabatte ausnutzen

Ob Mobilfunk, Mode oder Musik-Streaming: Es gibt zahlreiche Online-Studentenrabatte, die sich mehr als lohnen. Teilweise profitieren sogar die Eltern der Studenten von den Rabatten. Um von den Angeboten Gebrauch zu machen, ist es meist nötig, das Studium beim jeweiligen Anbieter nachzuweisen. Und schon stecken hinter speziellen Gutscheincodes Rabatte von rund 20 Prozent.

Unser Tipp: Es lohnt sich, vor jeder Online-Bestellung kurz die Suchmaschine zu fragen, ob der jeweilige Anbieter einen Studentenrabatt anbietet.

Trotz der Digitalisierung gibt es natürlich auch noch einige «Offline-Studentenrabatte». So können Sie sich über Rabatte an der Kino-, Theater- oder Museumskasse freuen. Studentenausweis nicht vergessen!

Tipp

Laptop mit Studentenrabatt kaufen

Einige Schweizer Onlineshops bieten günstige Laptops mit Studentenrabatt an oder sind sogar auf Studentenlaptops spezialisiert. Vergleichen lohnt sich: Oftmals findet man hochwertige und leistungsstarke Geräte zum stark reduzierten Preis. Auch hier ist es meist notwendig, einen Nachweis für das Studium einzureichen.

4. Bankkonto für Studenten

Einige Finanzinstitute verzichten auf die Erhebung von Kontoführungsgebühren oder bieten ein kleines, aber feines Willkommensgeld als Dank für die Kontoeröffnung an. Informieren Sie sich bei der Bank Ihrer Wahl.

5. Krankenversicherungen vergleichen

Es lohnt sich, die Prämien Ihrer Krankenversicherung regelmässig zu vergleichen. Auch die Wahl des Modells kann eine grosse Auswirkung auf die Höhe der Prämie haben. Versicherte im Telmed-Modell erhalten beispielsweise einen Prämienrabatt von rund 15 bis 20 Prozent.

Die Grundversicherung kann jedes Jahr bis Ende November gekündigt werden. Hinterfragen Sie also früh genug, welcher Patiententyp Sie sind. Wie oft gehen Sie zum Arzt? Welche Behandlungsarten bevorzugen Sie? Sind Ihnen Zusatzversicherungen wichtig?  

Studenten im Interview: Wofür sparen Sie am liebsten?

Strassenumfrage im Jahr 2019 zum Thema «Studenten und Vorsorge»

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