Muss nicht sein – wer Risiken absichert, kann zuversichtlich in die unternehmerische Zukunft blicken.

Wenn man die Nachrichten liest, hat man das Gefühl, dass Start-ups wie Pilze aus dem Boden schiessen. Und in der Tat zeichnet sich die Schweiz durch eine hohe Gründeraktivität aus: Laut Statista wurden 2017 rund 43 390 neue Unternehmen gegründet, das sind fünf Prozent mehr als noch 2016 und die meisten Gründungen seit Führung des Handelsregisters. Die berufliche Zukunft selbstbestimmt in die eigene Hand zu nehmen, hat auf die Schweizer demnach eine hohe Anziehungskraft.

Zürich als innovativer Vorreiter

Der Kanton mit den meisten Neugründungen ist Zürich (7820), gefolgt von der Waadt (4390) und Genf (3720). Auch unter den Städten liegt Zürich mit Abstand vorne – insbesondere bei der Gründung von Start-ups. Nicht jede Neugründung ist nämlich ein Start-up. Als solches gelten Unternehmen, die nicht älter als zehn Jahre sind, ein innovatives Geschäftsmodell verfolgen und auf starkes Wachstum setzen. Bei den Branchen zeigen sich Unternehmens- und Steuerberatungen (3970), das Handwerk (3560) und Unternehmensdienstleistungen (3410) als besonders gründerfreundlich.

Hohe Quote an Firmenpleiten

Wer als Gründer zuversichtlich in die Zukunft blicken möchte, sollte seine Finanzen gut im Griff haben, sonst kann es mit dem Traum schnell vorbei sein. Nach einer Analyse von Bisnode D&B haben 2017 in der Schweiz 4709 Firmen wieder geschlossen. Unter den neugegründeten Unternehmen ist die Zahl der Firmenschliessungen sogar deutlich höher: Nur 80 Prozent überstehen das erste Jahr, nach fünf Jahren existiert nur noch jedes zweite neugegründete Unternehmen (Quelle: Bundesamt für Statistik). Gründe können mangelnde Wettbewerbsfähigkeit der Produkte, hohe Ausgaben, wenig Reserven oder geringes Umsatzbewusstsein sein – aber auch eine mangelnde Risikoabsicherung.

Für einen Jungunternehmer ist es wichtig zu überlegen, welche Risiken für ihn existentiell bedrohlich sind. Zumindest diese sollte er so weit wie möglich absichern, so hat er den Kopf frei, um seine Visionen voranzutreiben.

Risikoabsicherung existentiell

Firmengründer müssen sich um viele Dinge kümmern: Kunden gewinnen, Umsatz erzielen und wachsen. Versicherungen und Vorsorge stehen da oft hinten an. Dabei kann bereits ein Unfall oder Krankheitsfall das Ende für das neugegründete Unternehmen bedeuten. Zudem sind einige Versicherungen obligatorisch – wer diese nicht vorweisen kann, verstösst gegen das Gesetz. Eine gute Risikoabsicherung ist für Neugründer daher existentiell. Doch welche Risiken sollten Gründer absichern, damit sie ihren Traum vom eigenen Unternehmen selbstbestimmt verwirklichen können und zuversichtlich in ihre finanzielle Zukunft blicken können?

Absicherung – wichtig für jedes Unternehmen

Es gibt diverse Versicherungen, die für einen Gründer wichtig sind. Dringend empfohlen werden der Abschluss einer Berufs- und Betriebshaftpflichtversicherung, einer Rechtsschutzversicherung sowie eine Absicherung gegen Erwerbsunfähigkeit. Je nach Zivilstand macht auch eine Todesfallversicherung Sinn. Sofern ein Büro oder Lager vorhanden ist, sind zudem die Absicherung der Waren und des Inventars sowie eine Umsatzausfallversicherung empfehlenswert.

Erste Säule – von Gesetzes wegen obligatorisch

Die erste Säule (AHV) ist für Selbständige, für Inhaber einer AG oder GmbH sowie für Mitarbeitende obligatorisch. Die Arbeitslosenversicherung (ALV) ist für alle obligatorisch, ausser für Selbständige. Für sie ist keine Absicherung möglich.

Zweite Säule – in den meisten Fällen obligatorisch

Bei der zweiten Säule kommt die Absicherung stark auf die Unternehmensform an. Für Selbständige (Einzelfirmen) ist die Pensionskasse (BVG) freiwillig – genauso wie die Unfallversicherung (UVG) und das Krankentaggeld (GAV). Inhaber einer AG oder GmbH und Mitarbeitende müssen hingegen eine Pensionskasse vorweisen, sofern der Jahreslohn eine Summe von CHF 21 150 übersteigt. Sobald ein Lohn ausgezahlt wird, müssen sie zudem eine Unfallversicherung besitzen. Das Krankentaggeld ist aber auch für sie freiwillig. 

Bei der beruflichen Vorsorge (BVG) haben Gründer zudem die Wahl zwischen drei Vorsorgemodellen: Vollversicherung, teilautonome und autonome Lösung. Bei der Vollversicherung, die nur von wenigen Versicherungen (z. B. Swiss Life) angeboten wird, steht die Sicherheit im Zentrum. Unternehmen profitieren von einer hundertprozentigen Kapital- und Zinsgarantie auf sämtlichen Vorsorgekapitalien. Bei einer teilautonomen bzw. autonomen Vorsorgelösung besteht die Chance auf langfristig höhere Renditen. Da sich die Altersguthaben entsprechend dem Kapitalmarkt entwickeln, sind aber auch die Risiken höher.

Swiss Life-Risikocheck

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