Obwohl der durch Corona verursachte Zweitwohnungsboom vorbei ist, bleibt das Preisniveau für Ferienwohnungen in der Schweiz hoch. Der Quadratmeterpreis ist im Vergleich zum Vor-Pandemieniveau um beinahe 25 Prozent gestiegen.

Die teuersten Tourismusdestinationen der Alpen sind dabei St. Moritz, Flims/Laax und Gstaad. Aber auch Zermatt, Davos/Klosters, die Jungfrau-Region und Andermatt liegen weit vorn. Arosa gehört zwar nicht zu den Spitzenreitern, dafür zu den Rekordhaltern in Sachen Preisanstieg: Bis Mitte 2023 ist dort der
durchschnittliche Kaufpreis für eine Ferienwohnung um sage und schreibe 20 Prozent gestiegen. Im Wallis hingegen sind die Preise vergleichsweise moderat geblieben.

Nachfrage sinkt, Preise bleiben hoch

Obwohl die Nachfrage nach Ferienwohnungen in den letzten Jahren gesunken ist und Ferien im Ausland wieder so beliebt sind wie vor der Corona-Pandemie, bleiben die Kaufpreise auf hohem Niveau. Der durchschnittliche Preis für eine Ferienwohnung beträgt rund eine Million Franken. Grund: Das Angebot ist gering. Wegen der strikten Zweitwohnungsregelungen kommen kaum neue Angebote auf den Markt. Und:
Viele Ferienwohnungen haben erst kürzlich den Besitzer gewechselt.

Ferienwohnungsmiete ist gestiegen

Hypothekarzinsen, Baukosten, Unterhalt: Die jährlichen Kosten beim Erwerb einer Ferienwohnung sind in den letzten Jahren um 100 Prozent gestiegen. Warum also nicht mieten statt kaufen? Fakt ist: Auch die Mietpreise für Ferienwohnungen in der Schweiz sind gemäss dem Vergleichsdienst Comparis in die Höhe geschossen – im Laufe des vergangenen Jahres um über 20 Prozent. Und das, während die Hotelpreise nur um 2,5 Prozent gestiegen sind. Vielleicht doch wieder auf das gute alte Hotelzimmer zurückgreifen?

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