Im Spätsommer wird Mammern zum Festplatz am Bodensee: Aufgeführt wird das Musical «Runggle Buur» des einheimischen Musikers David Lang, der auch das Festival «Mammern Classics» gegründet hat – und mit seinen Aktivitäten das ganze Dorf als Helfer auf die Beine bringt und die halbe Schweiz zu begeisterten Besuchern macht.

Was macht das Mammern Classics so speziell?
Die Location mitten im Grünen, die Welturaufführung eines Musicals, die tollen Menschen, die die Besucher empfangen, mit ihnen feiern und sie verwöhnen.

«Runggle Buur» tönt ziemlich brachial…
Es ist, sagen wir mal, erdig und bodenständig. Authentisch und heimatverbunden. Die Geschichte ist humorvoll und trotzdem die Tiefen der Probleme in der heutigen Landwirtschaft auslotend: Keine/n Partner/in, kein Nachwuchs, ständige Modernisierung, obwohl man einen Beruf gewählt hat, der für Tradition steht, für Werte, für Swissness.

Was ist ganz speziell David Lang bei «Runggle Buur»?
Ich bin ein Fan von mehrstimmigem Gesang und ausschweifenden Harmonien und Melodien. Das ist typisch für mich. Die Freude am Unverfälschten würde ich ebenfalls als «pur David Lang» bezeichnen. Wärme in der Musik.

Wann sind Sie Ihr eigener Herr und Meister?
Jeden Tag zum Glück. Mein Beruf ermöglicht mir komplette Freiheit. Die einzigen Einschränkungen sind Deadlines für Auftragskompositionen von www.dis-lied.ch. Da wartet jemand auf ein für ihn geschriebenes Lied zu einem besonderen Anlass. Und das muss geliefert werden.

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Das Musical «Runggle Buur» wird am 23. August uraufgeführt, die Vorstellungen im Zelt am See gibt es danach bis zum 7. September. Mehr Infos und Hinweise zum Ticketkauf: www.mammernclassics.ch

Was lernten Sie mit der Arbeit an «Runggle Buur» fürs Leben?
Fürs Leben lerne ich beim Komponieren ständig dazu und verlerne es im nächsten Augenblick wieder. Optimismus folgt Pessimismus folgt Verzweiflung folgt himmelhochjauchzenden Gefühlen. Ich lernte handwerklich, dass in einem guten Musical jede Person eine vollständige Biografie braucht. Nun gut, ist das fürs Leben? Für mein künstlerisches Leben zumindest.

Mögen Sie Feste?
Ich bin in einer Festkultur aufgewachsen. Miteinander feiern und singen war fester Bestandteil meiner Kindheit und meiner Jugend. Ja, ich mag Feste bis heute, vor allem kleinere, intimere, wo Magie entsteht, wo man sich wahrnimmt.

Woher nehmen Sie die Zuversicht, dass das Musical ein Erfolg wird?
Ich bin so fasziniert und begeistert vom Thema, von der Geschichte und von der Musik, dass ich einfach darauf vertraue, dass es anderen Menschen auch so gehen wird.

Was bedeutet Ihnen Vorsorge?
Als freischaffender Musiker ist Vorsorge Produktivität. Lieder schreiben, die vielleicht einmal erfolgreich sind und viele Tantiemen abwerfen. Und wenn nicht: Witerbügle!
 

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Karl Götschi, Vorsorge- und Finanzspezialist KMU

Kontakt: 044 727 60 40, Karl.Goetschi@swisslife.ch

«Freiberufliche wie David Lang sind, anders als Festangestellte, nicht obligatorisch in der beruflichen Vorsorge versichert – sie müssen sich selber um ihre Vorsorge kümmern. Es lohnt sich auf jeden Fall, sich Zeit zu nehmen, um passende Mass nahmen zu definieren.» Für selbständig Erwerbende ist es besonders sinnvoll, in die Säule 3a einzuzahlen. Sie können für 20 Prozent ihres Einkommens (bis zu einem Maximalbetrag) einen erhöhten Steuerabzug geltend machen. Auch besteht die Option, sich freiwillig an eine Pensionskasse anzuschliessen. Wichtig ist auch, sich gegen Risiken abzusichern. swisslife.ch/selbstaendigkeit

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