Wir treffen im Leben unzählige Entscheidungen - viele finanzieller Natur. Sie bestimmen unsere Zukunft und bilden die Basis für unser selbstbestimmtes Leben. Wir fragen nach: Was war Ihre beste Finanzentscheidung?

Anrede *

Die mit * markierten Felder müssen ausgefüllt werden.

Disclaimer: Vielen Dank für Ihren Beitrag. Ausgewählte Einsendungen werden anonymisiert und falls nötig redigiert veröffentlicht, um verschiedene Perspektiven und Erfahrungen aufzuzeigen. Die Informationen und Emailadresse werden ausschliesslich im Rahmen der redaktionellen Arbeit und für allfällige inhaltlichen Rückfragen verwendet und nicht für Marketingzwecke.

Leider ist ein Fehler aufgetreten, bitte versuchen Sie es später nochmals.

Stimmen aus unseren Interviews

Severin Dressen, Zoodirektor des Zoos Zürich

«Die Finanzstrategie des Zoos ist die des Eichhörnchens. Man sammelt und sammelt – und sorgt damit quasi vor. Wir haben keinen Rappen Schulden und nehmen nie Kredite auf. Wenn wir genügend zusammenhaben, dann fangen wir an zu bauen. Mir entspricht diese Haltung auch privat. Ich bin in einem Haushalt aufgewachsen, in dem man sich immer gut überlegt hat, ob man etwas wirklich braucht. Es gab zudem Phasen in meinem studentischen Leben, in denen tatsächlich nur noch ein Notgroschen da war. Heute ist es mir deshalb wichtig, auch für Phasen, in denen es mal nicht so gut läuft, vorgesorgt zu haben. Ich lege langfristig an, um die Zukunft meiner Familie abzusichern. Daneben sind meine besten Finanzentscheidungen kleine Investitionen, die mir Lebenszeit schenken – zum Beispiel technische Hilfsmittel, die mir gewisse Arbeitsschritte abnehmen können.»

Esther Gemsch (66), Schauspielerin aus Bern

«Meine beste Finanzentscheidung ist, das Geld mit Freude auszugeben. Am liebsten für meine Kinder und meine Grosskinder. Ich selbst brauche nichts. Obwohl, das ist nicht ganz wahr: Gegen ein Glas Champagner hier und da habe ich aber nichts einzuwenden und ab und zu gönne ich mir eine Kosmetikerin.»

Niccolò Castelli (40), Regisseur und künstlerischer Leiter Solothurner Filmtage

«Meine beste Finanzentscheidung ist eher eine Grundsatzentscheidung: Nicht das Allerbilligste sofort zu kaufen, sondern lieber länger zu sparen und dafür in Qualität zu investieren. Wie meine Stereoanlage, die ich als Teenager gekauft habe und die heute, 20 Jahre später, noch immer fantastisch klingt! Dieser Entscheid gilt auch für meine grösste Leidenschaft und meinen Job, das Filmemachen: Trotz enormer technischer Veränderungen kaufte ich mir nur vier Kameras – von meinem ersten Kurzfilm, bis heute, ein Vierteljahrhundert später.»

Steffi Buchli (44), Sportchefin der Blick-Gruppe

«Meine beste Finanzentscheidung war, ein Haus zu kaufen. Das brauchte sehr viel Mut. Mein Mann und ich hatten zu dem Zeitpunkt eigentlich noch zu wenig Geld, um diesen Schritt bereits zu wagen. Im Nachhinein war es, glaube ich, aber eine weise Entscheidung.»

Stimmen aus der Leserschaft

Samuel J. (38)

«Ich kaufe mir teure Fahrräder. So tue ich etwas für meine Gesundheit, habe ein gutes Gewissen bezüglich Klima und keine Folgekosten wie Strassenverkehrs-abgaben, Versicherung, Benzin, Parkieren. Nur etwas Service und ein leicht erhöhter Spaghetti Bedarf. Zudem habe ich kein Nummernschild was mir erlaubt, einen gewissen Pragmatismus im Strassenverkehr zu leben. So viel Freiheit darf bei mir etwas kosten.»

Lisa T. (45)

«Meine beste Finanzentscheidung war, auch nach der Geburt meiner beiden Kinder nahezu vollzeitig zu arbeiten. Ich setzte auf Quality Time und möchte damit Vorbild für meine Mädels sein: selbstbestimmt und unabhängig.»

Tobias S. (31)

«Das Studium berufsbegleitend zu absolvieren, war nicht nur persönlich und beruflich, sondern auch finanziell eine sehr gute Entscheidung. So stand ich bereits früh auf eigenen Beinen und lernte mit den eigenen Finanzen gut umzugehen.»

Ruth K. (28)

«Ich bin jung von zu Hause ausgezogen und habe mein Studium selbst finanziert. Zudem habe ich während des Studiums meine gesamten Ersparnisse zum Reisen benutzt – auch wenn ich nur wenig Geld zur Verfügung hatte.»

Stefan M. (34)

«Vor vielen Jahren habe ich ein umfassendes, automatisiertes Budget-File erstellt, das ich laufend aktualisiere und weiterentwickle. Dieses zeigt mir nicht nur auf, wofür ich das Geld ausgebe, wie viel ich investieren kann und wann ich mir ein Haus kaufen könnte, sondern vermittelt mir im Alltag ein Gefühl von Sicherheit - wenn ich mir mal etwas gönne, weiss ich, dass es nicht irgendwo anders fehlt.»

Isabel M. (26)

«Während meines Vollzeitstudiums habe ich durchgehend in einem 20-50 % Pensum gearbeitet und mir so mein Leben mehrheitlich selbst finanzieren können. Ein weiterer grosser Pluspunkt: ich habe zusätzlich Arbeitserfahrung gewonnen und keine Lücken in meiner AHV

 

Disclaimer: Die veröffentlichten Beiträge stellen keine individuelle Beratung dar und spiegeln die Meinungen Dritter wider. Für eine persönliche Beratung empfehlen wir Ihnen, einen professionellen
Finanzberater oder eine professionelle Finanzberaterin zu konsultieren.

Das könnte Sie auch interessieren

Ratgeber

Was bedeutet zuhause für Sie?

Mehr lesen

Ratgeber

Empfehlungen rund um das Thema Finanzen

Mehr lesen