Bei seiner Frau hiess es «Schön, bisch bi eus gsi», als sie das Pensum reduzieren wollte, weil das Baby kam – umso mehr schätzt David Windlin die flexiblen Modelle von Swiss Life zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Wenn man David (oder wie er auf den Gängen genannt wird: Dave) Windlin (33) auf seine Tochter Chloé anspricht, beginnt er zu leuchten. Noch mehr, denn er ist per se schon ein Mensch mit sonniger Ausstrahlung, immer ein «Lachen im Gesicht». Der Leiter Vertriebskoordination Swiss Life Select wurde 2021 Vater und konnte vom verlängerten Vaterschaftsurlaub bei Swiss Life profitieren: Während das Gesetz seit dem 1. Januar 2021 zehn freie Tage vorgibt – bei Swiss Life übrigens schon seit einigen Jahren der Fall –, waren es für ihn 15 mit der Möglichkeit, den Vaterschaftsurlaub durch den Bezug von Time-out-Modellen auf bis zu 15 Wochen zu verlängern.

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David Windlin, was hat Chloé gerade Neues gelernt?
Aktuell versucht sie bereits, bei jeder Gelegenheit aufzustehen, und krabbelt wie wild umher. Zwei Zähne hat sie schon! Ein riesiges Geschenk, die Kleine.

Sie hatten 15 Tage Vaterschaftsurlaub. Wie haben Sie das erlebt?
Ich fand die Zeit sehr intensiv, aber umso bereichernder, ich habe auch nicht die ganzen drei Wochen am Stück bezogen, sondern die Tage einzeln aufgeteilt auf mehrere Wochen. Diese Flexibilität hat uns sehr geholfen, selbstbestimmt zu entscheiden, wann es Sinn macht, zu unterstützen, und wann weniger. Ich bin unglaublich dankbar, dass ich in dieser Zeit für meine Frau und auch für Chloé da sein konnte.

Über welchen Zeitraum haben Sie den Vaterschaftsurlaub bezogen?
Etwa über zwei Monate.

Wie ist es bei Ihrer Frau in Sachen Elternurlaub?
Sie ist noch zu Hause, startet aber bald einen neuen Job. Bei ihrem alten Arbeitgeber hat sie das gesetzliche Minimum an Mutterschaftsurlaub bezogen, also drei Monate. Sie hat dann noch zusätzlich drei Monate unbezahlten Urlaub bezogen und konnte den Job danach aber nicht mehr weiterführen. Es ginge nicht unter hundert Prozent und so hiess es dann: «Schön, bisch bi eus gsi.»

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Für uns ist klar, dass wir beide unseren beruflichen Weg weitergehen und unsere Karrieren weiterführen wollen.

Bei Swiss Life besteht die Möglichkeit, den Vaterschaftsurlaub durch Bezug von Time-out-Modellen auf bis zu 15 Wochen zu verlängern. Man kann Ferien ansparen, kaufen und so eine Auszeit von bis zu 60 Tagen beziehen. Sehen Sie ein Bedürfnis bei den Vätern in Ihrem Umfeld, am Anfang etwas mehr zu Hause zu sein?
Absolut. Und nicht nur am Anfang. Die Vaterrolle verändert sich immer mehr, es ist auch richtig, dass Frauen den Anspruch haben, dass nicht nur der Mann Karriere machen kann. Meine Frau ist Finnin – da gibt es ganz andere Familienmodelle und andere Rollen für die Mutter in der Familie. Darum habe ich auch den Anspruch an mich selbst, eine aktive Rolle einzunehmen als Vater. Und für uns in der Partnerschaft ist klar, dass wir beide auch unseren beruflichen Weg weitergehen und unsere Karrieren weiterführen wollen.

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David Windlin, 33, hat seine Lehre bei Swiss Life Select gemacht und ist heute nach verschiedenen Funktionen Leiter Vertriebskoordination bei Swiss Life Select. Er ist mit einer Finnin verheiratet und seit März 2021 glücklicher Vater einer Tochter, die die beiden auf Trab hält.

Wie organisieren Sie im Moment die Kinderbetreuung in der Partnerschaft?
Meine Frau plant in einem Teilzeitpensum wieder einzusteigen und dann später auf ein Vollzeitpensum zu wechseln. Ich selbst kann mir vorstellen, dass ich meinen Job vielleicht in einem 80-Prozent-Pensum weiterführe. Und den Rest machen dann die Grosseltern (lacht).

Fotos: Lukas Mäder
Text: Michèle Roten

Berufsleben aktiv gestalten

Swiss Life engagiert sich für ein selbstbestimmtes Leben und geht in diesem Sinne auch als Arbeitgeberin mit «Berufsleben aktiv gestalten» einen seit 2016 bewährten und stetig weiterentwickelten Weg weiter. Mit flexiblen Arbeits- und Entwicklungsmodellen fördert Swiss Life Schweiz ihre Mitarbeitenden darin, die Chancen der heutigen und der künftigen Arbeitswelt eigenverantwortlich zu gestalten. Dabei liegt der Fokus auf «Employability – Arbeitsmarktfähigkeit durch stetige Weiterentwicklung», «Diversity – Vielfalt als Erfolgsfaktor» und «Work Ability – Arbeitsfähigkeit durch Vereinbarkeit, Motivation und Gesundheit» – über alle Lebensphasen hinweg.

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