Teilzeitarbeit? Für sie als Mutter die einzig richtige Entscheidung – für ihn als Vater keine Option. Familie Markzoll arbeitet, wie es viele Schweizer Haushalte mit Kindern tun. Bei 62 Prozent der Familien ist das Pensum eines Elternteils reduziert, meist das der Mutter – das zeigt eine Studie von Swiss Life.

Ein reduziertes Arbeitspensum ist bei Eltern in der Schweiz besonders beliebt. Vergleicht man Wunsch und Realität von Müttern und Vätern, werden jedoch Unterschiede deutlich: Fast alle weiblichen Befragten wünschen sich Teilzeitarbeit – nur etwas mehr als die Hälfte arbeitet tatsächlich mit reduziertem Arbeitspensum. Bei den männlichen Befragten sieht es etwas anders aus: Nur 19 Prozent arbeiten Teilzeit, ganze 87 Prozent würden gerne.

markzoll_titelbild

Familie Markzoll im Interview

Wer definitiv nicht zum Teil der männlichen Teilzeitfans gehört, ist Stefan Schnarwiler. Während seine Lebensgefährtin Petra Markzoll 40 Prozent in Teilzeit und zusätzlich 10 Prozent in einem Nebenjob arbeitet, ist der Familienvater voll und ganz von seiner Vollzeitbeschäftigung überzeugt. Weniger Pensum? Das kommt für ihn nicht in Frage. Obwohl sein Job auf dem Strassenbau im Sommer streng ist und er kaum Zeit bei seiner Familie verbringen kann, geht er seinem Beruf gerne nach. Umso mehr geniesst er die Abende, Wochenenden und die freie Zeit in den Herbst- und den Wintermonaten bei Lebensgefährtin Petra und ihren gemeinsamen Kindern Cody und Jonah.

Petra Markzoll hingegen möchte wegen ihrer Kinder Teilzeit arbeiten. Für eine Weile hielt sie – aus Angst, den Job zu verlieren – an einem höheren Pensum fest. Doch diese Zeiten sind vorbei. Mittlerweile stellt die zweifache Mutter als selbstbestimmte Teilzeitkraft Forderungen im Beruf – und das funktioniert gut. Selbstbestimmung bedeutet für sie, ohne schlechtes Gewissen das zu machen, was ihr guttut. Lange blieb das auf der Strecke, doch ihr Partner Stefan unterstützt sie, wo er nur kann. Unter anderem auch mit einer Risikoversicherung – dank dieser bekommt Petra Markzoll im Ernstfall Witwenrente, obwohl das Paar nicht verheiratet ist.

Vielen unverheirateten Paaren ist nicht bewusst, dass sie höhere Risiken tragen als Ehepaare. Swiss Life steht Ihnen zur Seite und hilft Ihnen dabei, die passende Vorsorgelösung zu finden.  

DSC00892
Die Kinder sind nicht ewig klein und diese Zeit sollte man geniessen, wenn man kann.

Serie

Familien im Teilzeitmodell

Teilzeit ist hierzulande beliebt: Mehr als ein Drittel der erwerbstätigen Schweizer entscheidet sich bewusst gegen ein Arbeitspensum von 100 Prozent – meist aufgrund von Kindererziehung, familiären Verpflichtungen und Weiterbildungen. In unserer Serie gewähren junge Familien Einblick in ihr Leben mit Teilzeitarbeit und zeigen auf, was ihre grössten Herausforderungen sind.

Familie Markzoll

markzoll_familie_2

Familie Markzoll lebt in Ballwil im Kanton Luzern. Die Eltern Petra Markzoll und Stefan Schnarwiler sind unverheiratet und haben zwei Kinder: Cody, 4 Jahre, und Jonah, 5 Jahre. Petra Markzoll arbeitet 40 Prozent als Verkäuferin in einem Motoradcenter, zusätzlich 10 Prozent als Ladendetektivin. Ihr Lebensgefährte Stefan ist 100 Prozent als Strassenbauer angestellt. Sein Vollzeitpensum ist ihm wichtig – genau wie eine gute Risikoabsicherung.

Planen auch Sie Teilzeit zu arbeiten?

Teilzeitrechner

Auch Sie möchten gerne Teilzeit arbeiten? Finden Sie jetzt einfach und schnell heraus, wie sich das auf Ihr Budget und die Kinderbetreuung auswirkt.

Was gibt es zu beachten?

Ein reduziertes Arbeitspensum bedeutet zwar mehr wertvolle Zeit für die Familie, aber auch schlechtere Sozialleistungen im Falle von Erwerbsunfähigkeit wegen Krankheit oder Unfall. Gehen Sie deshalb Ihre Vorsorge als Familie selbstbestimmt an – und einer sorgenfreien Zukunft steht nichts im Wege.

Das könnte Sie auch interessieren

Menschen

Familie Mbemba und ihr Traum von Selbständigkeit

Mehr lesen

Menschen

Familie Naegeli: über modernes Zusammenleben auf Augenhöhe

Mehr lesen

Wissen

Teilzeit ist bei Familien voll im Trend

Mehr lesen