Oldemar Zurita Vargas wurde im Urwald Südamerikas geboren, lernte in Ecuador seine Schweizer Frau kennen und kam 2002 nach Basel, wo er als Tellerwäscher seinen ersten Job fand. Heute arbeitet Oldemar Zurita Vargas noch immer am selben Ort: Er ist Liftboy im Basler Grand Hotel Les Trois Rois – als letzter seiner Garde in ganz Europa.

Interview

Oldemar Zurita Vargas: Der letzte Liftboy Europas im Gespräch. (Kamera: Martin Rickenmann)

Sind Sie jemand, der anderen Menschen Türen öffnet?
Jeden Tag bei meiner Arbeit – und das mit grosser Freud

Auf welchen eigenen Entscheid sind Sie besonders stolz?
In die Schweiz zu kommen, eine Familie mit drei Kindern zu gründen und meine Arbeitsstelle im Grand Hotel Les Trois Rois. 

Welche Verantwortung tragen Sie?
Ich habe eine Familie und will für deren Wohlergehen sorgen. Und im Job will ich das Bestmögliche für unsere Gäste tun – dass sie sich gut umsorgt, aufgehoben und geschätzt fühlen. Ich schaue ihnen in die Augen und weiss, was los ist. 

Was nehmen Sie von der Arbeit mit zurück in Ihren Alltag?
Als Indianerkind wuchs ich im Dschungel auf, lernte Tiere und Pflanzen kennen und im Einklang mit der Natur zu leben. Hier im Hotel lerne ich Tag für Tag aus einer anderen Welt dazu, und das seit mehr als 13 Jahren: Ich kann meine Menschenkenntnisse verbessern und lerne mit unterschiedlichsten Situationen und verschiedensten Kulturen umzugehen. 

Was heisst für Sie vorsorgen?
Mit viel Bedacht handeln, mich auf mein Bauchgefühl verlassen und vorbereitet sein. 

Was gibt Ihnen Sicherheit?
Meine Frau, Silvia. 

Was tun Sie für ein gesundes, langes Leben?
Im Urwald habe ich gelernt, dass Pflanzen heilende Kräfte haben. Das nutze ich: Man kann sie trocknen oder beim Kochen verwenden.

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Franz-Toni Schallberger - Vorsorge- und Finanzspezialist KMU

Kontakt: 041 618 80 54, Franz-Toni.Schallberger@swisslife.ch

«Keine Lust, sich in der Freizeit mit Finanzthemen zu befassen? Und lieber erst, wie der Liftboy im Basler Grand Hotel Les Trois Rois, mit einer kleinen Summe anfangen? Man braucht kein grosses Vermögen, um mit dem Anlegen zu beginnen.» Sparen braucht Geduld – und wer langfristig denkt, kann in kleinen Schritten ein gutes Resultat erzielen. Für den Beginn reichen eine einmalige Zahlung von 1000 Franken sowie regelmässige Einzahlungen von jeweils 100 Franken. Interessierte erhalten eine professionelle Anlageberatung. Abgestimmt auf das persönliche Risikoprofi l defi nieren die Kunden gemeinsam mit dem Berater die Sparziele. Danach kümmern sich die Experten von Swiss Life Asset Managers darum, dass die Einlagen möglichst gewinnbringend angelegt werden. swisslife.ch/fondsanlagen

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